DER PÄTTER

Wetterauer Kalender reist um die Welt

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Das Evangelische Dekanat Wetterau hat den von Claudia Pfeiffer gestalteten Kalender "Leuchtende Wetterau 2020" als repräsentatives Gastgeschenk ausgewählt. Während der 27. Diezösanversammlung der "Church of North India" in Amritsar wurde der Kalender anlässlich eines Jubiläumsgottesdienstes für Bischof Samantaroy (l.) von Pfarrer Dr. Peter Noss feierlich überreicht. Pfeiffer ist seit fast 20 Jahren in der Wetterau zu Hause und fotografiert regelmäßig unsere schöne Landschaft. Unter ihrem Label "Ein Blick durch meine Linse" hat sie nun einen Kalender bekannter Wetterauer Gebäude und Örtlichkeiten geschaffen. Sämtliche zur blauen Stunde, kurz nach Sonnenuntergang, erstellten Aufnahmen erzeugen durch die Komposition von blauem Abendhimmel und stimmungsvoller Beleuchtung eine besondere Atmosphäre. Der Kalender kann über info@einblickdurchmeinelinse.de bestellt werden. pm/Foto: Dekanat

In Rodheim setzt der Weihnachtsmann doppelt zur Bescherung an. So auch in diesem Jahr, als der Mann mit dem roten Mantel nach dem Päckchenverteilen an die kleinen Marktbesucher Verstärkung von drei Männern in roten Jacken (aber ohne Zipfelmütze) bekam. Seit Beginn im Jahr 2003 spenden die Organisatoren des Marktes, die 13 "Rodheimer Weihnachtsmänner", den Erlös ihrer Tombola für Kinder. Bis 2008 ging das Geld an den Verein "wünschdirwas", der schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen bundesweit Wunschträume erfüllt. Seit 2009 bleibt der Erlös vor Ort und geht an Rodheimer Kindereinrichtungen wie Kita Regenbogen, Kita Alte Schule und die Ganztagsbetreuung an der Erich-Kästner-Schule. 900 Euro waren 2018 zusammengekommen, die nun in Form eines Schecks übergeben wurden. Die zahlreichen Kinder vor der kleinen Außenbühne und ihre Eltern und Großeltern bedankten sich mit viel Applaus. sky/Foto: lh

Der Fleeschter Pätter (im bürgerlichen Leben auch unter dem Namen Rainer Hartmann bekannt) schwätzt einmal pro Woche in der WZ über (Welt-)Bewegendes, das nicht nur Florstadt umtreibt.

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Ich waaß garnet, ob ich euch des schon verzählt hab, awwer unsern Stammtischbruder, de Alfred, der is los und ledig, und der fährt ja gern emol nach Frankfurt und sucht da aach emol so Etablissements uff. Also uff Deutsch gesacht, er geht ab und zu ins Bordell. Und do gabs vor einiger Zeit einen Vorfall, wege dem der Alfred sogar vor Gericht musste. Er hat mich gebete, ihn zu der Verhandlung zu begleite. Es ging um Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft hat ihn angeklagt, weil er eine Domina geschlage hätt. Und wie ihn der Richter gefracht hat, warum er das gemacht hätte, hat de Alfred wortwörtlich gesacht: "Die hat angefange, Herr Richter."

Als Bürgermeister Herbert Unger (l.) am vergangenen Samstag den 39. Romantischen Weihnachtsmarkt im alten Ortskern von Nieder-Florstadt eröffnete, wusste er noch nicht, dass es einer mit dem besten Besuch seit vielen Jahren werden sollte. Nur Stunden später, bei Einbruch der Dunkelheit und kalten Temperaturen um den Gefrierpunkt, sollen vorsichtigen Schätzungen zufolge rund 1000 Besucher das Marktareal bevölkert haben. Entsprechend früh am Sonntag waren die Angebote der Standbetreiber ausverkauft. Das galt auch für die internationalen Spezialitäten der Gäste aus den drei Partnerstädten aus Frankreich, Polen und Belgien, deren Vertreter Unger bei der Eröffnung ganz besonders begrüßt hatte: Catherine Bigot (Bretagne) sowie Joery Deprez, Gwendolyn von der Meerch, Bernhard Crombez, Frans Bruneel und Floris Deleu (alle aus Flandern). Bigot wurde von Unger zudem mit einem Präsent überrascht, da sie wenige Tage zuvor einen runden Geburtstag gefeiert hatte.sl/Foto: sl

In der Vorweihnachtszeit leuchten vielerorts liebevoll geschmückte Tannenbäume. So auch im Dorn-Assenheimer Feuerwehrgerätehaus. Doch wird der Baum nicht etwa "um die Ecke" besorgt. Nein, bis ins befreundete Vogelsbergdörfchen Rudingshain zieht es die Brandschützer, um alljährlich um den besten Preis für ihr Prachtexemplar zu feilschen. Und während die Alters- und Ehrenabteilung noch zwischen Nordmännern und Fichten hin- und hergerissen ist, hat sich in einem nahe gelegenen Westernsaloon bereits der Fan-Club eingerichtet. Schließlich unterliegt auch ein Weihnachtsbaumausflug festen Ritualen. Einer sägt, zwei laden den Baum auf, und neun stoßen auf die gelungene Aktion an. Bei so viel Effizienz musste selbst der Büffel im Hintergrund schmunzeln. hh/Foto: hh

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