Erneut haben mehreren Menschen aus dem Wetteraukreis ihren Kampf gegen das Coronavirus verloren. (Symbolbild)
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Erneut haben mehreren Menschen aus dem Wetteraukreis ihren Kampf gegen das Coronavirus verloren. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in der Wetterau: 29 tote Covid-Kranke in zwei Tagen

  • Florian Dörr
    vonFlorian Dörr
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  • Alexander Gottschalk
    Alexander Gottschalk
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Erneut sind viele Corona-Infizierte aus der Wetterau gestorben. Trotz erwarteter Meldeverzüge gibt es etliche Neuinfektionen.

  • Täglich veröffentlichen die Behörden aktuelle Corona-Fallzahlen für die Wetterau.
  • Die Zahl der Todesfälle steigt massiv, auch die Neuinfektionen sind mittlerweile auf einem konstant hohen Level.
  • Trotz sinkender 7-Tage-Inzidenz bleibt die Ausgangssperre für den Wetteraukreis bestehen.

Update vom Donnerstag, 31.12.2020, 14.48 Uhr: Liebe Leserinnen und Leser, unser News-Ticker zum Coronavirus in der Wetterau ist umgezogen. Aktuelle Fallzahlen und Neuigkeiten lesen Sie ab sofort hier.

Update vom Mittwoch, 30.12.2020, 15:16 Uhr: Erneut schlechte Nachrichten aus der Wetterau: 16 Personen sind seit gestern an oder mit einer Corona-Erkrankung gestorben, erst am Dienstag waren 13 Todesfälle gemeldet worden. Laut Kreisangaben verstarben zehn Frauen aus Bad Nauheim (82 und 97 Jahre), Büdingen (89 und 85), Friedberg (83), Niddatal (91 und 86), sowie aus Ortenberg (90, 90 und 91). Außerdem haben sechs Männer aus Büdingen (91, 95 und 95), Limeshain (72) und Niddatal (96, 95) ihr Leben an oder mit Covid-19 verloren. Die Zahl der Todesfälle, die seit Beginn der Pandemie gemeldet wurden, springt damit auf 184 an.

Zur stationären Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Corona-Infektion befinden sich derzeit 91 Menschen, gestern waren es 94. Zwei mehr Personen als gestern (25) wurden am Dienstag intensivmedizinisch betreut. Heute Vormittag melden die Wetterauer Kliniken insgesamt 94 Betten zur Behandlung von Covid-19: 67 Normalbetten und 27 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten. Von den 94 Betten sind momentan elf Normalbetten und ein Intensivbett mit Beatmung frei.

Corona in der Wetterau: Viele Neuinfektionen seit Dienstag

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in der Wetterau 6044 positive Fälle nachgewiesen, das sind 125 mehr als gestern. Als Genesen gelten davon 4600 Personen, 99 mehr als am Vortag. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 1260 Corona-positive Fälle.

Die 125 Neuinfektionen verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Kommunen:

Altenstadt (3), Bad Nauheim (17), Bad Vilbel (6), Büdingen (17), Butzbach (16), Echzell (2), Florstadt (4), Friedberg (10), Gedern (3), Glauburg (1), Hirzenhain (1), Karben (9), Limeshain (4), Münzenberg (3), Nidda (11), Niddatal (6), Ranstadt (1), Reichelsheim (2), Rockenberg (6), Rosbach (1), Wölfersheim (1), Wöllstadt (1).

Wetteraukreis: Inzidenz am fünften Tag in Folge unter 200 - Ausgangssperre bleibt jedoch

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG) meldet für die Wetterau eine amtliche Inzidenz von 151,8, diese gibt den Stand des RKI von 00:00 Uhr wieder. Laut Kreisangaben liegt der 7-Tage-Inzidenzwert nach den eigenen Daten des Wetteraukreises jedoch immer noch über der 200er Marke. Die Abweichung begründe sich in den Meldedaten und derer, die sich noch in Bearbeitung befänden.

Deshalb gelte, laut Pressemitteilung, die am 15. Dezember verfügte Ausgangssperre auch weiterhin (siehe unten). Nach dem, der Allgemeinverfügung zugrundeliegenden Eskalationskonzept des Landes Hessen, sind die Maßnahmen erst dann aufzuheben, wenn der 7-Tages-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt. Diese Voraussetzung sei derzeit jedoch nicht erfüllt. Über die Weihnachtsfeiertage und in der Zeit „zwischen den Jahren“ gebe es Melde- und Laborverzüge bei der Übermittlung der Neuinfektionen an das RKI. Daher müsse bei der Beurteilung der regionalen Infektionslage eine Gesamtschau vorgenommen werden, welche insbesondere die eigenen Daten mit einschließe. Nach Daten des Wetteraukreises, so die Verantwortlichen, läge die 7-Tage-Inzidenz der vergangenen Tage immer noch über der 200er Marke.

So verteilen sich die aktiven Corona-Fälle am 30.12.2020 auf die Kommunen des Wetteraukreises.

Corona Wetterau: Inzidenz seit vier Tagen unter 200 - Doch Ausgangssperre bleibt

Update vom Mittwoch, 30.12.2020, 10:02 Uhr: Auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration veröffentlicht täglich Corona-Fallzahlen für alle Landkreise des Bundeslandes. Im Bulletin-Archiv können Bürger jeden Tag aufs Neue Daten zu bestätigten Fällen, Todesfällen und der 7-Tage-Inzidenz nachlesen. Die Inzidenzen, die das Land Hessen für den Wetteraukreis angibt, bewegen sich seit vier Tagen unter dem Wert von 200:

Tag 7-Tage-Inzidenz
26.12.197,5 (Der Wetteraukreis meldet hier eine Inzidenz von 207,2)
27.12.170,3
28.12. 187,8
29.12. 162,9

Wird also die Ausgangssperre in der Wetterau aufgehoben, sollte die 7-Tage-Inzidenz heute (30.12.2020), also am fünften Tag in Folge, unter einem Wert von 200 liegen? Die Antwort lautet, so der Kreis, Nein. Die neue Allgemeinverfügung, die unter anderem neben einem öffentlichen Alkoholverbot auch eine Ausgangssperre vorschreibt, trat an Heiliabend in Kraft und gilt bis einschließlich dem 10. Januar. Demnach macht die oben angegebene Diskrepanz zwischen dem Inzidenz-Wert des Landes Hessen und des Wetteraukreises keinen Unterschied.

Wetteraukreis: Ausgangssperre bleibt bis zum 10. Januar

Als Grund für die direkte Verlängerung der Ausgangssperre, ungeachtet eines Sinken des Inzidenzwertes, gibt Landrat Jan Weckler folgende Erklärung. In einer Pressemitteilung verdeutlicht er, man könne die Ausgangssperre nicht automatisch aufheben auch wenn die 7-Tage-Inzidenzen über die Weihanchtsfeiertage und zwischen den Jahren unter die 200er Marke rutschen würde. Über die Feiertage ließen sich möglicherweise weniger Personen testen, außerdem seien die Laborkapazitäten zur Auswertung von Tests in dieser Zeit verringert. Dadurch könne kein realistisches Infektionsgeschehen abgebildet werden.

Im Bezug auf die Ausgangssperre gelten weiterhin die bekannten Ausnahmefälle, die einen Aufenthalt im öffentlichen Raum auch zwischen 21 und 5 Uhr erlauben. Am Silvesterabend gilt hingegen, anders als an Weihnachten, keine Sonderregelung.

Corona in der Wetterau: Viele Todesfälle - Über 100 Neuinfektionen

Update vom Dienstag, 29.12.2020, 16:55 Uhr: Auch heute gibt es wieder traurige Nachrichten aus der Wetterau: 13 Patienten sind an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Demnach sind sechs Frauen aus Bad Nauheim (81 Jahre), Bad Vilbel (84), Karben (87 und 97), Ortenberg (86) und Ranstadt (86), sowie sieben Männer aus Bad Nauheim (96, 83, 72 und 71), Friedberg (73), Karben (78) und Ranstadt (82) verstorben. Seit Beginn der Pandemie erlagen 168 Corona-Patienten im Wetteraukreis den Folgen ihrer Infektion.

In stationärer Behandlung aufgrund ihrer Corona-Erkrankung befinden sich am heutigen Dienstag 94 Menschen, gestern waren es 98. 25 Personen werden intensivmedizinisch behandelt, am Montag war es ein Patient weniger. Heute Vormittag melden die Wetterauer Kliniken insgesamt 104 Betten zur Behandlung von Corona-Infektionen: 78 Normalbetten und 26 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Davon sind neun normale und ein Intensivbett mit Beatmung frei.

Wetteraukreis: 102 Neuninfektionen - 1250 aktive Fälle

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am heutigen Dienstag bei 5919, das sind 102 mehr als am Montag. Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen wird mit 4.501 gemeldet, das sind 90 mehr als gestern. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, sind aktuell 1250 Fälle in der Wetterau aktiv. Die 7-Tage-Inzidenz wird mit 163,1 (188,1) beziffert.

Die 102 Corona-Neuinfektionen verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Kommunen:

Altenstadt (1), Bad Nauheim (10), Bad Vilbel (6), Büdingen (12), Butzbach (4), Echzell (2), Florstadt (3), Friedberg (4), Gedern (1), Glauburg (2), Hirzenhain (2), Karben (13), Limeshain (1), Münzenberg (3), Nidda (9), Niddatal (12), Ober Mörlen (2), Ortenberg (1), Ranstadt (4), Rosbach (5), Wölfersheim (3), Wöllstadt (2).

Die Verteilung der aktiven Corona-Fälle auf die Kommunen des Wetteraukreises am 29.12.2020.

Corona Wetterau: Infektions-Lage nach Weihnachten - Mobile Impfteams unterwegs

Update vom Montag, 28.12.2020, 16:24 Uhr: 116 Neuinfektionen hat der Wetteraukreis seit Samstag erfasst, die Zahl der seit Beginn der Pandemie infizierten steigt somit auf 5817 an. Die Corona-Neuinfektionen wurden aus folgenden Kommunen gemeldet:

Altenstadt (1),
Bad Nauheim (88),
Bad Vilbel (4),
Büdingen (3),
Butzbach (4),
Friedberg (3),
Gedern (1),
Karben (2),
Kefenrod (1),
Nidda (5),
Niddatal (2),
Reichelsheim (1) und
Rosbach (1).

Die Zahl der nach einer Corona-Infektion genesenen Menschen wird mit 4411 gemeldet, das sind 523 mehr als am Samstag. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 1251 mit Corona infizierte Menschen. Die 7-Tage-Inzidenz wird mit 188,1 angegeben.

Wetteraukreis: Zunahme bei Todesfällen und stationärer Behandlung

Seit Samstag sind acht weitere Patienten verstorben, deren Tod in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung steht. Jeweils fünf Männer aus Ober-Mörlen (66 Jahre), Niddatal (79 und 77), Bad Vilbel (78), Bad Nauheim (61 und 74), sowie zwei Frauen aus Niddatal (83) und Ortenberg (85) haben ihr Leben an oder mit Covid-19 verloren. Damit sind seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 155 Menschen im Wetteraukreis an der Folgen von Corona gestorben.

Zur stationären Behandlung aufgrund ihrer Infektion befinden sich derzeit 98 Menschen, davor waren es 92 gewesen. 24 Patienten werden intensivmedizinisch behandelt, zuvor war es einer mehr gewesen. Heute Vormittag wurden insgesamt 107 Betten gemeldet, die zur Bekämpfung von Covid-19 zur Verfügung stehen: 82 Normal- und 25 Intensivbetten mit Beatmung. Von den 107 Betten sind 10 Normalbetten und ein Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit frei.

Wetteraukreis: Mobile Teams starten mit Impfung

Obwohl das Impfzentrum des Kreises in Büdingen bereit steht, ist es am gestrigen Sonntag (27.12.2020) nicht wie ursprünglich geplant in Betrieb gegangen. Grund dafür sei, laut Kreis, dass die gelieferte Menge an Impfstoff bislang zu gering sei. Bis Ende des Jahres erhielte der Wetteraukreis rund 2000 Impfdosen, so Landrat Weckler. Daher haben zunächst mobile Teams damit begonnen, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, sowie deren Personal und die Mitarbeiter von Kliniken zu impfen. Gestern erfolgte der Start im Alten- und Pflegeheim Ziegler in Wölfersheim, geimpft wurde auch im Seniorenzentrum MENetatis in Reichelsheim/Weckesheim. In beiden Einrichtungen wurden rund 200 Mitarbeiter und Bewohner geimpft.

So verteilen sich die aktiven Corona-Fälle am 28.12.2020 auf die Kommunen des Wetteraukreises.

Corona in der Wetterau: So war die Fallzahl-Entwicklung über Weihnachten - Sind Zahlen verlässlich?

Update vom Sonntag, 27.12.2020, 10.34 Uhr: Wie haben sich die Corona-Zahlen in der Wetterau über die Feiertage entwickelt? Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis lag am Samstag (26. Dezember) bei 5.701, das sind 83 mehr als am Freitag. Am Donnerstag waren es 5478. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus

Altenstadt (4), Bad Nauheim (23), Bad Vilbel (4), Büdingen (3), Butzbach (4), Florstadt (6), Friedberg (5), Gedern (2), Hirzenhain (1), Karben (7), Limeshain (4), Münzenberg (1), Nidda (6), Niddatal (4), Ober Mörlen (1), Ortenberg (5), Reichelsheim (1), Rosbach (1) und Wölfersheim (1).

Fraglich scheint, wie verlässlich die Zahlen zu Corona-Neuinfektionen im Wetteraukreis über Weihnachten sind. So erklärte der benachbarte Kreis Gießen in diesem Zusammenhang etwa: „Da über Weihnachten, Silvester und Neujahr ggf. weniger Tests und weniger Laborauswertungen erfolgen, kann ein Diagnose- bzw. Meldeverzug dazu führen, dass Inzidenzen vorübergehend sinken.“

Die Zahl der nach der Corona-Infektion genesenen Menschen wird vom Wetteraukreis mit 3.888 gemeldet. Zwei mehr als gestern. Die jetzt gemeldeten Personen kommen aus Friedberg und Rosbach. In den letzten Tagen konnte die Statistik nicht aktualisiert werden. Nicht alle aus der Quarantäne entlassenen Menschen sind deshalb erfasst, sie wurden aber über das Ende der Quarantäne informiert.

In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Samstag 92 Menschen (90). 25 Personen (23) werden intensivmedizinisch behandelt.

Corona Wetterau: Neun Todesfälle in 24 Stunden

Neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 wurden vom Wetteraukreis gemeldet: In Bad Nauheim starben ein 89 Jahre alter Mann und eine 85 Jahre alte Frau. In Karben starb eine Frau im Alter von 72 Jahren, und in Nidda starb eine 77-jährige Frau. In Wölfersheim verstarb ein 76-jähriger Mann an den Folgen der Corona-Infektion. In Ortenberg sind vier weitere Menschen an der Folgen der Infektion gestorben: eine 89-jährige und eine 87-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 91 und 86 Jahren. Die Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 147 Menschen im Wetteraukreis an den Folgen der Infektion gestorben.

Aktuelle Corona-Fallzahlen der Wetterau: Viele Neuinfektionen gemeldet

Update vom Donnerstag, 24.12.2020, 12.52 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Corona-Fallzahlen für die Wetterau aktualisiert. Demnach gab es im Kreis bis zum heutigen Donnerstag (24.12.2020) 5478 Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind 96 mehr als gestern die örtlichen Behörden vermeldeten. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf einen Wert von 207,2. Todesfälle hat das RKI einen weniger erfasst, als der Kreis, bei dem die Zahl zuletzt bei 31 lag.

Corona in der Wetterau: Inzidenz steigt – Sechs Todesfälle gemeldet

Update vom Mittwoch, 23.12.2020, 14.29 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus dem Wetteraukreis liegen vor. Demnach steigt die Inzidenz weiter. Auch werden sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 gemeldet.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (23.12.2020) demnach bei 5.382. Das sind 72 mehr als am Dienstag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (3), Bad Nauheim (12), Bad Vilbel (7), Büdingen (6), Butzbach (13), Florstadt (5), Friedberg (7), Karben (5), Nidda (-2), Niddatal (3), Ober Mörlen (2), Ortenberg (2), Ranstadt (4), Rosbach (3), Wölfersheim (1) und Wöllstadt (1). 

Damit steigt die Inzidenz erneut auf 214,7. Das sind rund zehn Punkte mehr als am Vortag.

Sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 wurden im Wetteraukreis gemeldet: In Bad Nauheim starben zwei Männer im Alter von 84 und 83 Jahren. In Friedberg sind zwei Männer im Alter von 81 und 76 Jahren verstorben. In Florstadt starb ein Mann im Alter von 91 Jahren und auch in Ortenberg ist ein 91-Jähriger an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Die Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 131 Menschen im Wetteraukreis an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

Corona Wetterau: Viele Todesfälle und Neuinfektionen - Ausbruch in Altenheim

Update vom Dienstag, 22.12.2020, 14.42 Uhr: Die traurigen Nachrichten aus der Wetterau reißen nicht ab: Es werden 15 Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung stehen gemeldet. In Ortenberg sind sieben Frauen im Alter von 99, 97, 92, 90, 89, 88 und 87 Jahren sowie ein Mann im Alter von 79 Jahren verstorben. Eine Frau (81) , sowie zwei Männer aus Nidda (92 und 84) sind ebenfalls mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Des Weiteren haben vier Männer aus diversen Gebieten des Wetteraukreises ihr Leben verloren: Ein Todesfall wurde jeweils aus Altenstadt (77), Bad Vilbel (83), Butzbach (84) und Niddatal (92) gemeldet. Nach Kreisangaben hatten die Verstorbenen bestehende Vorerkrankungen.

In stationärer Behandlung befinden sich derzeit 105 Menschen, zuvor waren es 90. 26 Personen werden intensivmedizinisch betreut, ihre Zahl ist um acht gestiegen. Die Wetterauer Kliniken melden heute Vormittag eine Bettenkapazität von insgesamt 117 Betten zur Behandlung von SARS-CoV-2: 91 Normalbetten und 26 Intensivbetten, von den Betten auf der Intensivstation sind 24 mit Beatmungsmöglichkeit. Von den 117 gemeldeten Betten sind zwölf normale Betten frei, freie Betten mit Beatmung sind für heute nicht gemeldet.

Corona in der Wetterau: 119 Neuinfektionen

Seit Beginn der Pandemie wurden im Wetteraukreis 5.310 Corona-Fälle nachgewiesen, das sind 119 mehr als am Montag. Die Neuinfektionen wurden aus folgenden Kommunen gemeldet: Bad Nauheim (6), Bad Vilbel (12), Büdingen (4), Butzbach (4), Echzell (1), Friedberg (7), Glauburg (1), Hirzenhain (1), Karben (3), Limeshain (4), Nidda (7), Niddatal (50), Ober Mörlen (3), Ortenberg (1), Ranstadt (2), Reichelsheim (1), Rockenberg (1), Rosbach (1), Wölfersheim (3) und Wöllstadt (7).

Die Hohe Zahl der Neuinfektionen in Niddatal ergibt sich aus einem Corona-Ausbruch in einer dortigen Altenpflegeeinrichtung, wo 44 Bewohner positiv getestet wurden.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 1.400 mit Corona infizierte Menschen. Als Genesen gelten 3.785 Menschen, das sind 127 mehr als am Montag. Die 7-Tage-Inzidenz wird mit 204 (214,1) beziffert.

So verteilen sich die aktiven Corona-Fälle am Dienstag (22.12.2020) auf die Kommunen des Wetteraukreises.

Corona in der Wetterau: Viele Neuinfektionen und Tote über das Wochenende

Update vom Montag, 21.12.2020, 13.50 Uhr: Traurige Nachricht vom Wetteraukreis im Rahmen der täglichen Corona-Meldungen. Demnach wurden übers Wochenende 14 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 gemeldet: In Ortenberg sind vier Frauen im Alter von 94, 91, 88 und 85 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 94 und 73 Jahren verstorben. In Nidda sind eine Frau (86 Jahre) und zwei Männer, beide 81 Jahre verstorben. Ein Frau aus Butzbach (95 Jahre), ein Mann aus Ranstadt (94 Jahre), ein Mann aus Ober Mörlen (86 Jahre), ein Mann aus Büdingen 82 Jahre und eine Frau aus Bad Nauheim (74 Jahre) sind ebenfalls am Wochenende verstorben. Die Verstorbenen hatten Vorerkrankungen.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (21. Dezember) bei 5.191, das sind 287 mehr als am letzten Freitag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (9), Bad Nauheim (29), Bad Vilbel (14), Büdingen (28), Butzbach (11), Echzell (1), Florstadt (7), Friedberg (34), Gedern (7), Glauburg (3), Hirzenhain (9), Karben (16), Kefenrod (2), Limeshain (2), Münzenberg (1) Nidda (24), Niddatal (13), Ortenberg (40), Ranstadt (18), Reichelsheim (5), Rosbach (5), Wölfersheim (3) und Wöllstadt (6).

Der Corona-Überblick für den 21.12.2020 aus dem Wetteraukreis.

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG) meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 214,1. Damit gilt für die Region weiterhin die Warnstufe schwarz.

Corona Wetterau: Zahl der Neuinfektionen konstant hoch - Todesfälle nehmen zu

Update vom Freitag, 18.12.2020, 15.19 Uhr: Weitere traurige Meldungen vom Wetteraukreis: Seit gestern sind elf neue Todesfälle zu beklagen, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stehen. Demnach haben fünf Männer aus Bad Nauheim (60 Jahre), Friedberg (81), Nidda (48), Ortenberg (74) und Wöllstadt (84) ihr Leben verloren. Sechs Frauen aus Bad Nauheim (88), Florstadt (76), Glauburg (73), Karben (83 und 92) und Ortenberg (93) sind ebenfalls verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 96 Menschen im Wetteraukreis an den Folgen der Infektion gestorben. Erst gestern wurde von neun und vorgestern von sechs Todesfällen im Kreis berichtet.

Corona in der Wetterau: Über 100 Patienten in stationärer Behandlung

In stationärer Behandlung aufgrund ihrer Corona-Infektion befinden sich am heutigen Freitag 101 Menschen, gestern waren es 110. 20 Personen werden auf der Intensivstation behandelt, am Donnerstag waren es 17.

Die Wetterauer Kliniken melden am Freitag-Vormittag 117 Betten zur Behandlung von Covid-19: 96 Normalbetten und 21 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Von den 117 Betten sind fünf Normalbetten frei, freie Betten mit Beatmung werden für heute nicht gemeldet.

Corona Wetteraukreis: 109 Neuinfektionen

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich 4.904 Personen mit dem Virus angesteckt, das sind 109 mehr als am Donnerstag. Die Zahl der Genesenen liegt seit gestern unverändert bei 3.361. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Corona Verstorbenen ab, gelten aktuell 1.447 Fälle im Wetteraukreis als aktiv. Die 7-Tage -Inzidenz wird mit 212,8 (241) angegeben.

Die 109 Neuinfektionen verteilen sich folgendermaßen über die Kommunen des Wetteraukreises:

  • Altenstadt 3
  • Bad Nauheim 13
  • Bad Vilbel 7
  • Büdingen 10
  • Butzbach 2
  • Echzell 2
  • Florstadt 3
  • Friedberg 11
  • Gedern 5
  • Glauburg 2
  • Hirzenhain 2
  • Karben 5
  • Kefenrod 1
  • Limeshain 1
  • Nidda 5
  • Niddatal 5
  • Ober Mörlen 8
  • Ortenberg 4
  • Ranstadt 3
  • Reichelsheim 4
  • Rockenberg 1
  • Rosbach 4
  • Wölfersheim 4
  • Wöllstadt 4

Gestern wurden sechs Schüler (S) und zwei Lehrkräfte (L) der folgenden Wetterauer Schulen per PCR-Test positiv auf das Corona-Virus getestet:

  • Bad Nauheim Berufliche Schule am Gradierwerk (1S)
  • Butzbach Weidigschule (1S)
  • Friedberg Adolf-Reichwein-Schule (1L)
  • Friedberg Johann-Philipp-Reis-Schule (1S)
  • Kefenrod Herzbergschule (1S)
  • Niddatal Geschwister-Scholl-Schule (1L)
  • Niddatal Geschwister-Scholl-Schule (1S)
  • Ortenberg Gesamtschule Konradsdorf (1S)
So verteilen sich die Corona-Fälle am 18. Dezember auf die Kommunen der Wetterau.

Corona Wetterau: Amtsarzt: „Es geht um Leben und Tod“ - Hohe Zahl an Todesfällen

Update vom Donnerstag, 17.12.2020, 15:20 Uhr: Auch heute hat der Wetteraukreis wieder eine traurige Nachricht zu vermelden: Seit gestern sind neun Menschen, deren Tod in Verbindung mit einer Corona-Infektion steht, verstorben. Allein in einer Alten- und Pflegeeinrichtungen in Ortenberg seien gestern sieben Menschen gestorben: Vier Frauen im Alter von 87 bis 94 Jahren und drei Männer zwischen 85 und 92 Jahren. In Nidda ist ebenfalls ein 86-jähriger Bewohner eines Pflegeheims gestorben, ebenso wie eine 81-jährige Person aus einem Altenstädter Heim. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Todesfälle steigt damit rasant auf 85 an.

Wetterau - Emotionaler Appell von Amtsarzt: „Es geht um Leben und Tod“

Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs verteidigt das Besuchsverbot in solchen Einrichtungen: „Das zeigt doch wie dramatisch die Lage in den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Wetteraukreis ist“. Es ginge um Leben und Tod: Die Patienten die gestorben seien, wären vorher nicht vom Tode gezeichnet gewesen und könnten ohne das Virus heute noch leben. Es gebe kaum ein Heim ohne Corona-Infektion von Bewohnern oder Angestellten. Auch habe es umgekehrte Infektionen gegeben, wo sich Besucher im Heim mit Covid-19 angesteckt hätten. Merbs zufolge sei die Situation in der Wetterau nach wie vor dramatisch.

Die Wetterauer Kliniken melden heute Vormittag eine Bettenkapazität von 128 Betten, die zur Behandlung von Corona-Erkrankungen zur Verfügung stehen: 107 Normalbetten und 21 Intensivbetten, 20 davon mit Beatmung. Von den 128 Betten sind elf frei, drei davon mit Beatmungsmöglichkeit.

Corona in der Wetterau: 91 Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt heute im Vergleich zum gestrigen Mittwoch etwas, bleibt aber trotzdem auf einem hohen Level. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Wetterau 4.795 Corona-Infektionen nachgewiesen, das sind 91 mehr als gestern. Als Genesen gelten 3.361 Patienten, das sind 87 mehr als gestern. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, sind aktuell 1.349 in der Wetterau mit Corona infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz wird mit 241 (234,2) angegeben.

Die 91 Neuinfektionen verteilen sich folgendermaßen über die Kommunen des Wetteraukreises:

  • Altenstadt 3
  • Bad Nauheim 16
  • Bad Vilbel 13
  • Büdingen 8
  • Butzbach 9
  • Friedberg 7
  • Gedern 1
  • Hirzenhain 1
  • Karben 7
  • Kefenrod 2
  • Limeshain 2
  • Nidda 2
  • Niddatal 8
  • Ortenberg 1
  • Ranstadt 5
  • Rockenberg 2
  • Rosbach 4

Am gestrigen Mittwoch (16.12.2020) wurden sechs Schüler (S) und zwei Lehrkräfte (L) per PCR-Test positiv auf das Virus getestet:

  • Bad Nauheim Berufliche Schule am Gradierwerk (1S)
  • Bad Vilbel Ernst-Reuter-Schule (1S)
  • Büdingen-Wolf Grundschule (1S)
  • Friedberg Augustinerschule (1L)
  • Friedberg Henry-Benrath-Schule (1S)
  • Friedberg Adolf-Reichwein-Schule (1L)
  • Friedberg Johann-Philipp-Reis-Schule (2S)
So verteilen sich die Corona-Fälle am 17. Dezember auf die Kommunen der Wetterau.

Corona in der Wetterau: Viele Neuinfektionen - Erneut Todesfälle zu beklagen

Update vom Mittwoch, 16.12.2020, 16.27 Uhr: Seit gestern wurden sechs weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung, stehen gemeldet. Demnach sind vier Frauen aus Bad Nauheim (82 Jahre), Karben (84 und 90) und aus Ortenberg (92), sowie zwei Männer aus Butzbach (93) und Nidda (82) an oder mit Covid-19 gestorben. Die Todesfälle erhöhen die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie im Wetteraukreis verstorben sind auf 76.

Aufgrund ihrer Corona-Erkrankung befinden sich derzeit 113 Patienten in stationärer Behandlung im Krankenhaus, gestern waren es 110. 16 Personen werden intensivmedizinisch betreut, am Dienstag waren es 22. Heute Vormittag wurden insgesamt 126 Betten gemeldet, die an den Wetterauer Kliniken zur Behandlung von Covid-19 zur Verfügung stehen: 107 Normalbetten und 19 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Von den 126 Betten sind zehn Normalbetten und drei Betten mit Beatmung frei.

Corona in der Wetterau: 110 Neuinfektionen

Auch heute (16.12.2020) hat der Wetteraukreis neue Corona-Fallzahlen herausgegeben. Demnach gab es seit gestern 110 Neuinfektionen mit dem Virus, die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen positiven Fälle liegt bei 4.704. Als Genesen gelten insgesamt 3.274 Personen, das sind 80 mehr als am Dienstag. Abzüglich der Genesen und Verstorbenen liegt die Gesamtzahl der aktiven Fälle bei 1.354. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 234,2.

Die 110 Neuinfektionen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Wetteraukreises:

  • Altenstadt 6
  • Bad Nauheim 10
  • Bad Vilbel 8
  • Büdingen 4
  • Butzbach 8
  • Echzell 2
  • Florstadt 4
  • Friedberg 8
  • Gedern 1
  • Hirzenhain 4
  • Karben 10
  • Kefenrod 1
  • Limeshain 2
  • Nidda 11
  • Niddatal 3
  • Ortenberg 5
  • Ranstadt 1
  • Reichelsheim 4
  • Rosbach 5
  • Wölfersheim 3
  • Wöllstadt 10

Am gestrigen Dienstag (15.12.2020) wurden vier Schüler (S) der Wetterauer Schulen per PCR-Test positiv auf Corona getestet:

  • Bad Nauheim Berufliche Schule am Gradierwerk (1S)
  • Bad Vilbel Ernst-Reuter-Schule (1S)
  • Karben Pestalozzischule (1S)
  • Rosbach/Rodheim Erich-Kästner-Schule (1S).
So verteilen sich die Corona-Fälle am 16. Dezember auf die Kommunen der Wetterau.

Corona-Hotspot Wetterau: Neun Tote in 24 Stunden - Nur noch vier Klinik-Betten frei

Update vom Dienstag, 15.12.2020, 14.25 Uhr: Das Coronavirus hat in der Wetterau erneut mehrere Menschenleben gefordert. In den vergangenen 24 Stunden starben der Kreisverwaltung zufolge neun Menschen an den Folgen einer Infektion. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 87-jährige und eine 75-jährige Frau, beide aus Nidda, einen 90-jährigen Mann ebenfalls aus Nidda, eine 97-jährige Frau aus Ortenberg, einen 87-jährigen und einen 69-jährigen Mann aus Ortenberg, eine 92-jährige Frau aus Karben, einen 59-jährigen Mann aus Wölfersheim und einen 88-jährigen Mann aus Münzenberg. Damit sind seit Beginn der Pandemie 70 Infizierte aus dem Wetteraukreis gestorben. Die Todesfallzahlen stiegen zuletzt massiv an. Am 1. Dezember waren „nur“ 33 Todesfälle aus Friedberg, Bad Nauheim & Co. erfasst gewesen.

Gleichzeitig ist die Situation in den Krankenhäusern äußert angespannt, wie die jüngsten Fallzahlen vom heutigen Dienstag (15.12.2020) zeigen. Von 109 verfügbaren Betten für Covid-19 Patienten sind in der Wetterau gerade einmal vier frei. In keinem der verbliebenen Betten gibt es die Möglichkeiten, den Erkrankten zu beatmen. Insgesamt befinden sich 110 Infizierte aus dem Kreisgebiet in stationärer Behandlung, teils auch in Krankenhäusern außerhalb der Wetterau. 22 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Ein Grund für die kritische Lage sind die Corona-Ausbrüche in Altenheimen, durch die viele potenzielle Risikopatienten betroffen sind.

Corona-Warnstufe schwarz: Wetterau bleibt in Inzidenz-Spitzengruppe

Der Kreis meldete heute 66 Neuinfektionen für die Wetterau. Die Gesamtzahl der registrierten Fälle erhöhte sich auf 4.594. Gleichzeitig sank die 7-Tage-Inzidenz von 275 auf 239,3. Die Wetterau bleibt in der Spitzengruppe der am stärksten betroffenen Gebiete in Hessen, liegt nun aber hinter dem Odenwaldkreis, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Kreis Gießen und der Stadt Offenbach, wie aus dem jüngsten Bericht des Robert Koch-Institutes (RKI) hervorgeht. Aktuell gelten 1330 Menschen, die im Wetteraukreis wohnen, als aktiv infiziert. Die 66 Neuinfektionen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

  • Altenstadt 1
  • Bad Nauheim 6
  • Bad Vilbel 3
  • Büdingen 6
  • Butzbach 3
  • Echzell 1
  • Friedberg 5
  • Gedern 4
  • Hirzenhain 2
  • Karben 6
  • Kefenrod 1
  • Limeshain 2
  • Nidda 5
  • Niddatal 1
  • Ortenberg 11
  • Ranstadt 3
  • Reichelsheim 2
  • Rockenberg 1
  • Rosbach 2
  • Wölfersheim 1

Corona in der Wetterau: Drei Neuinfektionen an den Schulen

Am gestrigen Montag (14.12.2020) wurden drei Schüler (S) per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet:

  • Bad Nauheim Berufliche Schulen am Gradierwerk (1S)
  • Bad Nauheim Schule am Solgraben (1S)
  • Büdingen Berufliche Schule des Wetteraukreises (1S)
So verteilen sich die Corona-Fälle am 15. Dezember auf die Kommunen der Wetterau.

Corona-Hotspot Wetterau: Plötzlich höchste Inzidenz in Hessen - Was sind die Gründe?

Update vom Montag, 14.12.2020, 18.08 Uhr: Über die Situation dem Bad Nauheimer Seniorenheim hinaus, in dem es einen großen Corona-Ausbruch gibt (siehe unten), bleibt die Lage in den Alten- und Pflegeheimen im Kreisgebiet angespannt. Aktuell sind in mehreren solchen Einrichtungen in der Wetterau positiv getestete Personen registriert. Betroffen sind knapp 400 Bewohnerinnen und Bewohner. Hinzu kommen noch infizierte Beschäftigte.​

Update vom Montag, 14.12.2020, 14.56 Uhr: Nach dem Robert Koch-Institut (RKI) hat nun auch die Kreisverwaltung ihre Daten zur Ausbreitung des Coronavirus in der Wetterau aktualisiert. So ist in einer Mitteilung die Rede von Corona-Ausbrüchen „in verschiedenen Alten- und Pflegeeinrichtungen“ und einem „diffusen Infektionsgeschehen“ in allen Kommunen. Laut dem örtlichen Gesundheitsamt wurden seit dem Frühjahr 4528 Infektionen mit Sars-CoV-2 in der Wetterau registriert. Seit Freitag gab es demnach 462 Neuinfektionen. Wirklich neu sind davon aber nur 58 Fälle, die restlichen hatte das RKI bereits am Samstag, Sonntag oder in der Nacht auf Montag vermeldet (siehe unten).

Auf die Inzidenz einzahlen dürften sich die 58 bislang unbekannten Neuinfektionen so oder so erst morgen, wenn sie auch beim RKI eingegangen sind. Der Landkreis berechnet diesen Vergleichswert nicht selbst, obwohl er die aktuelleren Fallzahlen hat, sondern greift auf die Angaben der Bundesbehörde zurück, die aufgrund der Meldekette schnell überholt sein können – wie es heute der Fall ist. Selbst ohne die 58 Neuinfektionen ist die 7-Tage-Inzidenz im Wetteraukreis mit 275 aber die höchste in ganz Hessen.

Corona in der Wetterau: Großer Corona-Ausbruch in Bad Nauheimer Pflegeheim

Die Kreisverwaltung liefert dafür mit dem jüngsten Zahlenwerk Details zur Verteilung der Infektionen. Allein in Bad Nauheim stieg die Zahl der Infizierten über das Wochenende um 124. Wie diese Zeitung erfuhr, ist dies vor allem auf zahlreiche Fälle in der „Seniorenresidenz am Kaiserberg“ zurückzuführen. Wie Leiterin Samirah Pöpel erklärte, sind an die 100 von den derzeit etwa 160 Bewohnern positiv getestet worden. Wie es bei den circa 120 Mitarbeitern aussehe, könne sie noch nicht sagen, denn noch seien nicht alle getestet worden.

Die seit Freitag erfassten 462 Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen in der Wetterau: Altenstadt (11), Bad Nauheim (124), Bad Vilbel (20), Büdingen (16), Butzbach (51), Echzell (6), Florstadt (9), Friedberg (28), Gedern (5), Glauburg (1), Hirzenhain (3), Karben (12), Kefenrod (2), Limeshain (4), Münzenberg (3), Nidda (49), Niddatal (6), Ortenberg (53), Ranstadt (22), Reichelsheim (3), Rockenberg (3), Rosbach (15), Wölfersheim (9) und Wöllstadt (7).

So verteilen sich die Corona-Fälle am 14. Dezember auf die Kommunen in der Wetterau.

Corona in der Wetterau: 14 Neuinfektionen an den Schulen

Im Kreis gibt es aktuell 1370 mit Corona infizierte Menschen. In stationärer Behandlung befanden sich am Montag 108 Menschen (am Freitag 109). 22 Patienten (24) wurden intensivmedizinisch behandelt. Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden insgesamt 13 Schüler und eine Lehrkraft per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet. Betroffen sind die folgenden Schulen: Rosendorfschule Steinfurth, Augustinerschule Friedberg, Burggymnasium Friedberg, Berufliche Schulen am Gradierwerk Bad Nauheim, Stadtschule an der Wilhelmskirche Bad Nauheim, Pestalozzischule Karben , Gesamtschule Konradsdorf (jeweils ein Schüler), Stadtschule Butzbach, Berufliche Schule des Wetteraukreises Büdingen, Gebrüder-Grimm-Schule Karben, Ernst-Ludwig-Schule Bad Nauheim (jeweils zwei Schüler) und Laisbachschule Ranstadt (ein Lehrer).

Details nannte der Landkreis auch zu den sieben Todesfällen in Zusammenhang mit Corona, die seit Freitag in der Wetterau aufgetreten sind. Gestorben sind demnach: Eine 91-jährige und eine 94-jährige Ortenbergerin, ein 68-jähriger Rosbacher, eine 78-jährige Karbenerin, ein 73-jähriger Glauburger, eine 88-jährige Florstädterin und eine 80-jährige Bad Nauheimerin. Damit sind seit Beginn der Pandemie 61 Menschen im Wetteraukreis an den Folgen der Infektion gestorben.

Corona Wetterau: Plötzlich höchste Inzidenz in Hessen - Warum die Zahlen nun explodierten

Update vom Montag, 14.12.2020, 11.07 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in der Wetterau ist mit dem heutigen Montag (14.12.2020) erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) beträgt sie nun 275. Das ist laut RKI der höchste Wert unter den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Seit gestern gab es demnach 111 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt hat das Institut seit Beginn der Pandemie 4470 Corona-Fälle aus der Wetterau gemeldet bekommen. Außerdem wurde heute ein weiterer Todesfall bekannt, der im Zusammenhang mit einer Infektion steht. Es ist der 61. solche Todesfall in der Wetterau. Ihre Zahl hat über das Wochenende dramatisch zugenommen. Der Wetteraukreis wird im Laufe des Tages eigene Fallzahlen zur Ausbreitung des Coronavirus veröffentlichen. Vorab verkündete die Verwaltung bereits, dass es ab dem morgigen Dienstag (15.12.2020) eine nächtliche Ausgangssperre geben soll.

Corona in der Wetterau: Fallzahlen legen am Wochenende massiv zu

Erstmeldung vom Sonntag, 13.12.2020, 12.21 Uhr: Friedberg – Die Wetterau hat die neue Corona-Warnstufe erreicht: Schwarz. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI) vom heutigen Sonntag (13.12.2020) hervor. Demnach hat der Wetteraukreis mit 250 die höchste 7-Tage-Inzidenz aller Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen. Die Grenze zur finalen Stufe des hessischen Eskalationskonzeptes liegt bei 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Sollte die Wetterau diesen Inzidenz-Wert an drei Tagen in Folge übertreffen, würden eine nächtliche Ausgangssperre und weitere Einschränkungen notwendig.

Corona in der Wetterau: Fast 300 Neuinfektionen seit Freitag

Die aktuelle Entwicklung hatte Landrat Jan Weckler (CDU) bereits am Freitag (11.12.2020) prognostiziert. Trotz vieler Neuinfektionen war die Inzidenz in der Wetterau auffällig niedrig gewesen. Hintergrund war ein Übermittlungsfehler, wie der Kreis nun bestätigte. Dieser beruft sich für die Inzidenz auf das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG), das selbst auf die Daten des RKI zurückgreift. Den Wetterauer Behörden liegen neue Corona-Fälle meist jedoch deutlich schneller vor, als dem Institut – was gepaart mit dem Fehler zu einer starken Verschiebung führte.

Nun gibt es genau diese Verschiebung in die andere Richtung: Das RKI meldete heute, dass in der Wetterau seit Pandemie-Beginn insgesamt 4359 Corona-Fälle registriert wurden. Das sind 293 Infektionen mehr, als der Wetteraukreis selbst am Freitag erfasst hatte. Der Landkreis meldet über das Wochenende traditionell keine eigenen Fallzahlen. Die Pressestelle war für eine Stellungnahme zu dem massiven Zuwachs an Sars-Cov-2-Fällen zunächst nicht zu erreichen.

Corona in der Wetterau: RKI meldet sechs weitere Todesfälle

An den RKI-Daten lässt sich außerdem ablesen, dass sechs weitere Menschen, die an der Lungenkrankheit Covid-19 litten, gestorben sind. Der Landkreis hatte in seinem jüngsten Zahlenwerk 54 Todesfälle aufgeführt, dem Institut zufolge waren es am heutigen Sonntag 60 Todesfälle, die aus der Wetterau bekannt sind. Bundesweit stieg die Zahl der Todesfälle zuletzt massiv an. Ein regionaler Faktor für die dramatische Situation sind die Corona-Ausbrüche in den Wetterauer Altenheimen, wie in Ortenberg oder Karben.

Der Wetteraukreis erließ deshalb ein Besuchsverbot in stationären Pflegeeinrichtungen. Nach dem Treffen von Bund und Ländern heute erwartet Landrat Weckler weitere umfassende Corona-Schutzmaßnahmen für ganz Deutschland. Er sagt: „Wir müssen jetzt handeln, damit das Gesundheitssystem nicht vollständig kollabiert.“ (ag)

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