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ZUM NACHDENKEN

Wertschätzung

  • VonRedaktion
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Welch glückliche Fügung, dass es staatliche Feiertage gibt. Doch dumm, wenn der Feiertag auf einen Sonntag fällt. Da fühle ich mich betrogen. Warum gibt es überhaupt solche Feiertage? Ich denke, das hat mit der Wertschätzung zu tun. Wertschätzung braucht jeder Mensch. Ich selbst kann von mir sagen, dass ich über viele Jahre meines Berufes mir Wissen, soziales Verhalten und eine Grundhaltung erarbeitet habe.

Dann musste ich eine Phase erleben, in der ich völlig verunsichert war, ob dies alles noch gilt. Dabei wurde mein Körper krank und der Geist eng. Ich sehnte mich nach Wertschätzung. Das brauchen wir Menschen. Wertschätzung durch andere sind göttliche Botschaften. Wenn diese ausbleiben, hungert die Seele. Dann konnte ich wieder neu Wertschätzung erfahren, weil es Menschen gab die es bemerkten, dass die Sehnsucht nach Wertschätzung immer größer wurde, und sie boten mir Hilfe an. Ich konnte neu lernen, dass ich wertgeschätzt bin. Mein Körper und der Geist hatten die Chance sich zu regenerieren.

Die Erkenntnis daraus ist doch einfach: jeder sucht nach Wertschätzung, weil wir als Geschöpfe Gottes uns erfahren. Bleibt diese aus entstehen Zorn, Wut, soziale Zerstörung. Das will unser Schöpfer nicht. Wir können viel bewirken indem wir die Grundhaltung der Wertschätzung des anderen uns behalten und pflegen.

Denn in der Bibel heißt es, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen ist. Das ist eine wunderbare Aussage der Wertschätzung.

Ursula Rettinghaus

Gemeindereferentin in der kath. Pfarrgruppe Karben; mit Heldenbergen und Büdesheim

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