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Fast wie der King persönlich: Das Trio Hattrick aus Bochum begeistert die Fans mit Elvis-Songs.

Von Nashville nach Memphis

  • VonChristine Fauerbach
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Die Band Hattrick aus Bochum rockte in der Konzertmuschel mit dem Publikum zum Sound von Elvis Presley um die Wette. Das Trio feierte mit seinem Elvis-Repertoire eine gelungene Premiere in der Kurstadt und holte sich den zweiten Platz beim Music-Contest.

Schwingen Opa und Oma ausgelassen das Tanzbein, rocken Besucherinnen in Petticoats oder gepunkteten 1950er-Jahre-Kleidern um die Wette und stehen Cops singend und musizierend auf der Bühne, dann ist Rock’n’Roll-Time in Bad Nauheim.

Sieger des diesjährigen Music-Contest ist der ausgebildete Musicaldarsteller »Sunny« Alessandro Schröter. Den zweiten Platz sicherte sich die Band »Hattrick« und den dritten die Band »Elvis The Blue Moon Girl« von Paula Navarro, die nach der ersten Band benannt ist, die Elvis Presley ab 1954 sowohl live als auch im Studio begleitete.

Alle drei Preisträger wie auch ihre Fans stimmen sicher dem Ausspruch von Beatle John Lennon »Before Elvis there was nothing!« ohne Abstriche zu. Die Bedeutung von Elvis Presley für die moderne Musik ist nicht nur bei den gestandenen Musikern und eingeschworenen Elvis-Fans unbestritten. Am Sonntag begeisterte noch einmal die Bochumer Band »Hattrick« die Fans des King of Rock’n’Roll bei ihrem Open-Air-Konzert mit ihren Elvis-Song-Interpretationen. Vor und rund um die Konzertmuschel des Hotel Dolce, aber auch im Kurpark wippten, klatschten oder tanzten die Zuhörer im Sound des King. Immer wieder sangen die Zuhörer begeistert den Refrain bekannter Elvis-Songs wie »In the Ghetto« textsicher und ausgelassen mit.

»Hattrick« das sind »Cashman« Norbert Schmugge, »Meise« Thorsten Maicher und »Mad Dog Carlos« Jürgen Klement. Das Trio aus Bochum spielt seit fünf Jahren zusammen. Alle drei sind im Brotberuf Polizisten. Ihre Liebe zur Musik leben sie in ihrer Freizeit auf der Bühne aus. Ihre Premiere in Bad Nauheim gab die unplugged spielende Live-Band mit einem reinen Elvis-Repertoire. »Rock’n’Roll is back in the Town«, begrüßte Sänger Thorsten Maicher das Publikum.

Treffsichere Elvis-Interpretation

Unter die Zuschauer gemischt hatten sich 30 Fans aus dem Ruhrgebiet. Die feuerten gemeinsam mit allen anderen Zuhörern Gitarrist Norbert Schmugge, Sänger Thorsten Maicher und Akustikgitarrist Jürgen Klement zu Höchstleistungen an. Mit ihren eigenen, unverkennbaren Interpretationen »I did it my Way« brachten sie die Songs des King authentisch auf die Bühne. Mit ihren Interpretationen von Hits wie »Jailhouse Rock« oder »You look like an Angel« nahmen sie ihr Publikum erst mit auf eine Tour durch Nashville und dann im Zug nach Memphis. Das Trio unterstrich mit seinen Interpretationen der Klassiker, dass ihnen die Unmöglichkeit bewusst ist, Elvis zu imitieren und zugleich mit seinem Erbe würdig umzugehen.

Gern erfüllte das Trio seitens des Publikum geäußerte Wünsche wie »Can’t help falling in Love« oder »Return to Sender«. Die stürmisch herbeigeklatschte Zugabe gab das Trio aus den Reihen der Bochumer Polizei mit dem vielfach von Sänger zahlreicher Generationen interpretierten Soldatenliedklassiker »Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus«. Das aus mehreren europäischen Ländern und den USA angereiste Publikum des Festivals ließ sich Zeit mit dem Auszug aus der Stadt.

Begeistert: Fans rocken vor der Bühne zur Musik von Elvis.

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