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Verabschiedung

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Wie verabschieden Sie sich? Sagen Sie »Tschüss« oder »Auf Wiedersehen« oder »Bis Morgen«? Mit diesen Worten gehen Sie vielleicht von der Arbeitsstelle weg. Zu Ihrer Frau sagen Sie: »Wiedersehen Liebling, bis heute Abend.« Und was sagen Sie zu Ihren Kindern, wenn diese das Haus verlassen, um zur Schule oder in den Kindergarten zu gehen? Je jünger das Kind ist, umso größer ist der Trennungsschmerz auf beiden Seiten. Viele sagen »Ich hab dich lieb, hab einen schönen Tag« und streichen ihm über das Haar.

Machen Sie doch mal, was Jesus getan hat: Segnen Sie Ihr Kind. Machen Sie ein Kreuzzeichen auf seine Stirn und sagen »Gehe mit Gott« oder »Jesus schütze dich« oder »Dein Schutzengel begleitet dich«. In Bayern sagt man überall salopp: »Pfüad di«, wenn man auseinander geht. Es heißt »Behüte dich Gott« - was für ein schöner Abschiedsgruß.

Wenn Sie ihr Kind segnen und bewusst unter Gottes Schutz und Schirm stellen, geschieht auch etwas in Ihrer Seele - Erleichterung. Ich kann mein Kind ruhig gehen lassen, Gott geht mit, sein Schutzengel behütet es. Sie zeigen Ihrem Kind, dass es eine höhere Macht über Ihnen beiden gibt, der Sie Ihr Kind anvertrauen und der Sie sich selbst anvertrauen. Auch wenn Sie abends Ihr Kind in den Schlaf verabschieden, ist es schön, gemeinsam zu beten, es zu segnen, ihm die Hand aufzulegen, ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen und zu sagen: »Schlaf gut, Gott behüte dich in dieser Nacht.« Jesus segnete vor allem die Kinder. Immer wieder machte er das auf seinem Lebensweg. Lasst es uns ihm gleichtun. Seien Sie gesegnet an diesem heutigen Tag.

Pfarrer Ryszard Strojek

Pfarrgruppe Mörlen

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