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ZUM NACHDENKEN

Unabhängigkeit

  • VonRedaktion
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Der Unabhängigkeitstag - 4. Juli: Ein Feiertag in der USA, lässt uns innehalten und über die Unabhängigkeiten heute nachdenken. Unabhängig sein verbinden wir schnell mit ungebunden sein und frei sein. So soll es sein, so ist der Plan des Schöpfers. Aber dann ergeben sich immer wieder Zwänge in der Gesellschaft, der Einzelne muss sich anpassen, damit das große Ganze gelingen kann.

Doch schauen wir uns den einzelnen Menschen an, so hat dieser Fähigkeiten, die der Gemeinschaft zugutekommen können, wenn dieser sie einsetzt. In aller Freiheit einsetzt für andere, das bedeutet aber auch, verbindlich zu sein und zu bleiben. Beziehungen leben gut, wenn sie nachhaltig gestaltet werden. Abhängigkeit positiv verstanden bedeutet Zusammenleben, in der Gemeinschaft den Einzelnen zu sehen und diesem die Unabhängigkeit, die dieser Mensch braucht, auch zu lassen. Eine hohe Anforderung an alle, die sich darauf einlassen. Das braucht tägliche Entscheidung dafür.

Fragen wir uns dabei auch, wie wir mit uns selbst umgehen? Konstruieren wir Abhängigkeiten, die wir irgendwann gerne wieder los wären? Ja, das passiert!

Begegnungen, die wir nie geplant hätten finden statt, gute und wohltuende, aber auch negative und knechtende, welche in Abhängigkeiten führen, die den Menschen zu innerlichen oder auch handgreiflich zu Sklaven werden lassen. Hier braucht es Befreiung: Unabhängig werden in der Freiheit, die jeder Einzelne braucht. Achten wir auf uns selbst, achten wir auch auf die Mitmenschen und helfen wir, Unabhängigkeitstage zu schaffen.

Ursula Rettinghaus ,

Gemeindereferentin in der Pfarrgruppe Karben und den Gemeinden Heldenbergen und Büdesheim

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