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Steinschlange als Zeichen der Verbundenheit

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In vielen Städten werden sie derzeit mehr und mehr: Bunt bemalte Steine, die aneinandergereiht eine Schlange symbolisieren. Mit dem kleinen Kunstwerk soll in der Corona-Zeit ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit gesetzt werden. »Kein Spielen mit den Freunden, keine Treffen auf dem Spielplatz und kein gemeinsames Toben. Um den Kindern zu zeigen, dass wir trotz Kontaktverbot verbunden sein können und zusammen durchhalten, möchten wir auch in Bad Nauheim eine Steinschlange gestalten«, sagt Initiatorin Nadja Podanev, die zusammen mit weiteren Mitstreitern und Bürgermeister Klaus Kreß den Startschuss für die Aktion gegeben hat. Die Bad Nauheimerin hatte die Idee für die Gesundheitsstadt und organisierte die ersten bunten Steine und eine Hinweistafel. Sie werden künftig an der Einfriedung des Kurparks zur Parkstraße hin, in Höhe des Erinnerungsmals, zu finden sein. Bürgermeister Kreß ruft zum Mitmachen auf: »Die Schlange soll wachsen, um kleine und große Spaziergängerinnen und Spaziergänger zu erfreuen und ein kleines Zeichen der Hoffnung zu setzen. Daher freuen wir uns, wenn viele ›Steinkünstler‹ mitmachen und mit ihrem Exemplar das ›Tier‹ zum Wachsen bringen. Ein kreativer Zeitvertreib, der ganz leicht von zu Hause umgesetzt werden kann. Selbstverständlich können auch Erwachsene mitmachen.« Gestaltet werden können die Steine mit Farbe, Kreide und Natur- oder Bastelmaterialien. Auch eine positive Botschaft, aufmunternde Worte oder Wünsche sowie kleine Gemälde finden darauf Platz. Das Foto zeigt (v. l.) Bürgermeister Klaus Kreß und die Initiatoren Anja Grüne, Nadja Podanev mit Tochter Lina und Philipp Schuster. pm/FOTO: PM

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