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Nadin Otto liebt den freien Blick auf die Frankfurter Skyline, den Taunus und auf den Heilsberg.

Skyline und Taunusblick

  • vonChristine Fauerbach
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Vor einigen Jahren entdeckte Nadin Otto durch Heilsberger Schulfreunde Grünflächen und Wanderweg an der südwestlichen Stadtgrenze von Bad Vilbel zu Frankfurt. Seither nutzt sie regelmäßig das Naherholungsgebiet zum Spazierengehen und Erholen.

Egal ob es schneit, stürmt, regnet, die Sonne scheint oder die Sterne am Himmel funkeln: Nadin Otto zieht es bei jedem Wetter hinaus in die Natur. Einer ihrer Lieblingsplätze in der Wetterau liegt an der Stadtgrenze von Bad Vilbel auf dem Heilsberg.

Dort genießt sie bei Spaziergängen mit Freunden, aber auch allein den Blick auf die Frankfurter Skyline und den Taunus. »Bad Vilbel ist von drei Seiten von Frankfurt umgeben. Die Mainmetropole grenzt im Süden, Westen und Südosten an die Quellenstadt.«

Wie viele Kurstädter ist Nadin Otto in Frankfurt geboren, aber in Bad Vilbel aufgewachsen und zur Schule gegangen. Die ausgebildete Visagistin und zahnmedizinische Fachangestellte wohnt und arbeitet in Bad Vilbel.

Ihren Lieblingsplatz auf dem Heilsberg hat sie vor Jahren durch Schulkameraden entdeckt. Seither kommt sie regelmäßig hierher. »Beim Blick in die Natur komme ich zur Ruhe, lasse die Hektik hinter mir und atme durch.« Außerdem gibt es viel zu sehen. Von hier aus ist die Frankfurter Skyline mit dem »Ginnheimer Spargel« im Süden zum Greifen nah. Der Europaturm ist mit 337 Metern das höchste Gebäude in Frankfurt und nach dem Berliner Fernsehturm das zweithöchste in Deutschland. Im Westen hat man einen wunderbaren Blick auf den Taunus und im Norden auf Massenheimer Gebiet.« Ein Teil ihres Spazierweges gehört zum 66 Kilometer langen Rundwanderweg der Mainmetropole. Er wurde 2014 von der Zeitschrift »Wandermagazin« zum schönsten Metropolenweg ausgezeichnet. Der Weg an der Vilbeler Stadtgrenze entlang ist abwechslungsreich. Er führt an Wiesen, Feldern und Streuobstwiesen vorbei. Auf einigen Grundstücken hat das Grünflächenamt Frankfurt Wildwiesen angelegt und so wertvollen Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt geschaffen.

Heimische Wiesen gehören zu den artenreichsten Ökosystemen. Pflanzen, Insekten, Vögel, Säugetiere und Mikroorganismen bilden dort eine Lebensgemeinschaft. »Vor allem im Frühling und Frühsommer summt, brummt und zwitschert es auf den Wiesen.

Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und Vögel geben sich ein Stelldichein.« Viele Pflanzen dienen Insekten als Nahrung und Unterschlupf. In den Apfel- und Obstbäumen wohnen Steinkauz und viele andere Vögel, wie sie immer wieder auf ihren ausgedehnten Spaziergängen beobachtet kann. Die Kernstädterin findet es schön, dass es quasi vor ihrer Haustür einen Rückzugsraum für Natur, Tiere und Mensch gibt. »Vor allen an Wochenenden und Feiertagen komme ich hier im Sommer auch gern zum Picknick vorbei. Und ich liebe es, abends unterm Sternenhimmel zu spazieren.« Nadin Otto ist nicht nur gern mit ihren Freunden in der Natur unterwegs, sondern steht auch gern auf der Bühne. Sie wurde 2009/2010 auf dem 281. Berger Markt zur 35. Apfelweinkönigin Nadin II. gekrönt und ist seit Jahren Fastnachterin. Mit ihrem Foto »Frankfurt Skyline Bodypainting« hat sie den ersten Preis des Fotowettbewerbs »Europastadt Frankfurt am Main - Leben in Vielfalt« gewonnen.

Da sie Single ist, nutzte sie die Gelegenheit und nahm vor einigen Wochen an einem »Dinner Date« im Fernsehen teil. »Das war eine interessante Erfahrung. Ich habe im Laufe der Sendung drei nette Männer kennengelernt. Neue Bekanntschaften zu schließen, ist derzeit durch Corona kaum möglich, da alle Bars und Restaurants geschlossen sind«, bedauert sie.

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