ZOV schüttet Millionen aus

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Wetteraukreis(pm). Der Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) wird in diesem Jahr rund 2,4 Millionen Euro an seine drei Eigner-Landkreise - Wetterau, Vogelsberg und Gießen - ausschütten. Dies hat die jüngste ZOV-Verbandsversammlung in Florstadt beschlossen. Die Summe ergibt sich aus den Gewinnen und Verlusten, die im vergangenen Jahr in den einzelnen Unternehmen des Konzerns erzielt wurden - hauptsächlich Ovag, Ovag Netz GmbH, Hessen-Energie, der Oberhessische Gasversorgung GmbH und Verkehrsgesellschaft Oberhessen, wie die Ovag-Vorstände Joachim Arnold und Oswin Veith ausführten.

Alle Gewinne aus dem Strom-, Wasser- und Gasgeschäft und den damit verbundenen Dienstleistungen betragen für das Jahr 2019 über elf Millionen Euro. Eine Summe, mit der auch die Verluste aus dem öffentlichen Personennahverkehr ausgeglichen werden konnten. Rund neun Millionen Euro wurden dafür verwendet.

Viel Grünstrom

Unterm Strich bedeutet das: Der Wetteraukreis erhält knapp drei Millionen Euro Entlastung für von ihm bestellten ÖPNV und darüber hinaus 2,6 Millionen Euro als Ausschüttung. Die niedrigere Gesamtsumme von 2,4 Millionen Euro ergibt sich dadurch, dass die ÖPNV-Verluste des Landkreises Gießen höher sind als dessen Ausschüttungsanteil und er 400 000 Euro an den ZOV zurückzahlen muss. Der Vogelsbergkreis erhält neben der ÖPNV-Entlastung eine Ausschüttung von 200 000 Euro.

2019 hat der Ovag-Konzern laut eigenen Angaben mit 287 Millionen Kilowattstunden so viel Grünstrom produziert wie noch nie. Rein rechnerisch decke das etwa 30 Prozent des Jahresstrombedarfs aller Vertriebskunden ab. Die Umsetzung der Energiewende zeige sich unter anderem in vielen einzelnen Projekten, etwa der Übernahme des Nahwärmenetzes in Beienheim. Eine neue Heizzentrale mit Pelletsfeuerung für 25 Haushalte produziere dort jährlich rund 800 Megawattstunden Wärme.

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