Ein 81-jähriger Darmstädter ist mit seinem Mercedes im Rosbacher Rückhaltebecken gelandet.
+
Ein 81-jähriger Darmstädter ist mit seinem Mercedes im Rosbacher Rückhaltebecken gelandet.

Verkehrsunfall

Dramatische Rettungsaktion am Pannenkreisel - Erneuter Unfall hätte tragisch enden können

  • VonSophie Mahr
    schließen

Ein Mercedes-Fahrer kommt in einem Kreisel bei Rosbach (Wetterau) von der Fahrbahn ab. Sein Auto läuft voll mit Wasser. Dann greift die Feuerwehr ein. 

Rosbach – Aufgrund eines Verkehrsunfalls am Montagmorgen (16.08.2021) ist die L3352 zwischen Rosbach und Rodheim zeitweise voll gesperrt gewesen. Gegen 7.10 Uhr sei ein Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache am dortigen Kreisverkehr von der Fahrbahn abgekommen und in einem Regenrückhaltebecken gelandet, teilte die Wetterauer Polizei mit. Den Fahrer, einen 81-jährigen Mann aus dem Kreis Darmstadt, befreiten die Einsatzkräfte aus der sich mit Wasser füllenden Mercedes-B-Klasse.

Rosbach: Rückhaltebecken abgepumpt, um weitere Personen zu finden

Der Senior, der einen verwirrten Eindruck gemacht habe, habe zudem angegeben, dass sich in dem Mercedes noch weitere Personen befunden hätten. Daher habe die Feuerwehr die Flüssigkeit aus dem auf 3x8 Meter geschätzten Becken, das eine Tiefe von rund 1,20 Meter haben soll, sicherheitshalber abgepumpt. Im Rahmen der Suchmaßnahmen habe man keine weiteren Personen auffinden können, hieß es von Polizeiseite.

Rosbach: Unfallfahrer war allein in Fahrzeug

Ermittlungen hätten ergeben, dass der 81-Jährige bei dem Unfall alleine im Fahrzeug unterwegs gewesen sei. Rettungskräfte brachten den, nach derzeitigem Kenntnisstand, Leichtverletzten in ein Krankenhaus, wie die Wetterauer Polizei berichtete. Zur Bergung des Wagens im Rosbacher Regenrückhaltebecken war der Einsatz eines Abschleppfahrzeugs notwendig. (red/smf)

Der 81-jährige aus dem Kreis Darmstadt ist nicht der erste Fahrer, der bei Rosbach mit dem Auto im Rückhaltebecken gelandet ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion