Wo sind die Bäume?

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Rosbach (pm). Streuobstwiesen sind ein wichtiges Kulturgut und bieten eine große Artenvielfalt. Die Stadt möchte ein Konzept zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität der stadtbildprägenden Streuobstwiesen erstellen, um diese nachhaltig zu entwickeln. Um einen ersten Überblick zu erhalten, wird die Hilfe aus der Bevölkerung benötigt.

Die Stadt hat einen Fragebogen erarbeitet, welcher einen Überblick über die Flächen, deren Zustand sowie über mögliche Problemstellungen bei der Pflege ermöglichen soll. Zudem soll bei der Vermittlung von Flächen geholfen und deren Bewirtschafter unterstützt werden. Der Fragebogen adressiert alle Personen, die selbst Flächen in ihrem Besitz haben, solche pachten, bewirtschaften oder am Ver- bzw. Ankauf von Streuobstwiesen interessiert sind.

Es bestehen zwei Optionen, den Fragebogen auszufüllen. Auf der städtischen Homepage stehen sowohl ein Link zum digitalen Fragebogen als auch ein Exemplar als PDF zum Download bereit. Dieses kann ausgefüllt entweder postalisch oder via Mail an die Stadtverwaltung gesendet werden. Das Ausfüllen geschieht selbstverständlich auf freiwilliger Basis.

Im Fokus der Befragung und des Projekts stehen Flächen mit Obstbäumen mit hoch- bzw. halbstämmigen Kronenansatz. Dies betrifft Bäume mit einem Kronenansatz ab ca. 1,20 Metern. »Streuobstwiesen sind einer der artenreichsten Lebensräume weltweit. Die Biodiversität von diesen Flächen ist enorm. Sie bieten Lebensraum für rund tausende Tier- und Pflanzenarten sowie eine Vielzahl an Obstsorten.« Gerne würde die Stadt diese mit den Eigentümern erhalten und nachhaltig entwickeln, sagt Bürgermeister Steffen Maar. Mehr Infos und Fragen unter Tel. 0 60 03/8 22-4 00.

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