»Wer bremst, kommt nicht voran«

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Rosbach (pm). Wegen der Pandemie verzichtet die FDP ebenso wie die anderen Fraktionen in Rosbach auf Wahlveranstaltungen und Infostände. Angebote für persönliche Telefonate sowie Kandidaten-Videos und Teilnahme an virtuellen Treffen finden sich unter www.fdp-Rosbach.de und bei Facebook. Angeführt wird die Kandidatenliste für die Wahl am 14. März vom 39-jährigen Diplom-Betriebswirt und bisherigen Stadtverordneten Jens Jacobi aus Rodheim.

Es folgen der Hochschullehrer Prof. Jörg Werner aus Ober-Rosbach und Rechtsanwalt Dr. Volker Hoffmann aus Nieder-Rosbach. Auf den weiteren Plätzen stehen Elke Sommermeyer, Hans-Otto Jacobi, Susanne Unger, Volker Roth, Laura Anker, Andrea Nöchel-Jacobi, Peter Hofmann, Karin Happich, Dr. Lothar Korger und Tobias Bahr. Spitzenkandidatin für den Ortsbeirat Ober-Rosbach ist Syndikusrechtsanwältin Susanne Unger, gefolgt von Prof. Werner sowie den ehemaligen Lehrerinnen Karin Happich und Gabriele Schickel. In Nieder-Rosbach stehen hinter dem amtierenden Ortsvorsteher Dr. Volker Hofmann die Immobilienmaklerin Elke Sommermeyer und Diplom-Chemiker Dr. Klaus Sommermeyer zur Wahl. In Rodheim treten Stadträtin Andrea Nöchel-Jacobi, Steuerfachwirt Volker Roth, die Studentin Laura Anker, Diplom-Ingenieur Peter Hofmann und der pensionierte Oberstudiendirektor Dr. Lothar Korger an.

»Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP zeichnen sich durch nachgewiesene persönliche Kompetenzen aus und werden sich mit Engagement, Vernunft und Sachverstand in die Kommunalpolitik einbringen«, betont Fraktionsvorsitzender Hans-Otto Jacobi. Man gehe von einem erneut »deutlich zweistelligen« Wahlergebnis aus.

Angebote für ältere Kinder

Die FDP stehe für »vernünftige und ausgewogene Entscheidungen« zur Stadtentwicklung, etwa bei der Sportstättenentwicklung oder Baugebieten. Schleppende Erörterungen und überraschende Schnellschüssen werde es mit der FDP nicht geben. Es seien nach gründlichen Vorbereitungen mit dem Einbeziehen der Bürger auch in der Corona-Krise zielstrebige Beschlüsse zu fassen. »Wer dauernd bremst, kommt nicht voran«, sagt Jacobi. Oft beschworene Gelassenheit, das Abbremsen von Dynamik und zögerliche Behutsamkeit machten das deutlich.

Verstärken wollen die Freien Demokraten den Straßenausbau. Wenn neue Leitungsstränge für Wasser oder Kanal verlegt werden müssten, sollten dabei schlechte Straßenbeläge erneuert werden. Flickschusterei bedeute hier unnötiges doppeltes Belasten der Anwohner und Verschwendung von Steuergeld. »Denn schon nach einigen Jahren müsse die immer noch marode Straße erneut gesperrt und bearbeitet werden.«

Einen weiteren Schwerpunkt setze die FDP beim Schaffen von Orten, an denen ältere Kinder und Jugendliche aktiv werden können und sich gerne aufhalten. Für das Weglocken von elektronischen Geräten solle in den Stadtteilen eine breite Palette von Möglichkeiten von Angeboten an der frischen Luft zur Auswahl gestellt werden. Wichtig sei dabei, dass Jugendliche in Planungen für Tischtennisplatten, Basketballfelder, Skatepark oder Soccer-Court einbezogen werden. Auch beim Ausbau von Radwegen sollten die Interessen von Jugendlichen berücksichtigt werden. FOTOS: PM

Susanne Unger
Jens Jacobi
Dr. Volker Hoffmann

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