Gelandet: mit Nistbau-Material und Futter im Schnabel.
+
Gelandet: mit Nistbau-Material und Futter im Schnabel.

Weißstörche am Rosbach

  • vonRedaktion
    schließen

Rosbach (pm). Es hat einige Jahre gedauert, bis nun auch das erste Storchenpaar am Rosbach brütet. Schon vor einigen Jahren war der »Storchenmast« aufgestellt worden, doch in den ersten Jahren wurde er nur von Jungstörchen angenommen, die den Brutkorb in luftiger Höhe noch regelmäßig gegen Nilgänse verteidigen mussten, selbst aber nicht brüteten.

Jetzt brütet dort nun das erste Paar Weißstörche. »Es bleibt zu hoffen, dass sie auch erfolgreich Nachwuchs aufziehen können«, schreibt uns ein Naturfotograf aus Ober-Wöllstadt. Die hier gezeigten Aufnahmen sind aus etwa 300 Meter Entfernung mit einem starken Teleobjektiv (Brennweite 1400) gemacht worden. Diese wurden ausschnittsvergrößert, um die Tiere nicht zu stören.

Da in den nächsten Wochen in der Tierwelt mit Nachwuchs zu rechnen ist, sollten Spaziergänger auf den Wegen bleiben und Hunde anleinen, damit die Tiere ungestört ihren Nachwuchs aufziehen können, sagt der Naturfotograf. Der Naturschutzbund NABU hat auf seiner Internetseite einen kurzen Steckbrief zum Weißstorch angefertigt: Kennzeichen: Gefieder weiß, nur Schwungfedern und Teil der Oberflügeldecken schwarz. Schnabel und Beine rot. Die Geschlechter sind nur sehr schwer zu unterscheiden, der Schnabel des Männchens ist meist etwas länger und stärker. Jungvögel sind nur während der ersten Wochen noch durch eine schwärzliche Schnabelspitze von den Altvögeln zu unterscheiden.

Der Weißstorch brütet auf Hausdächern, Türmen, Brutzeit von Anfang April bis Anfang August.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare