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So viele Streifen wie noch nie

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Rosbach(pm). Seit über fünf Jahren sorgen die Rosbacher Jagdpächter und die örtlichen Landwirte gemeinsam für Lebensraumverbesserungen in den Feldern rund um Rosbach. Nun wurde wieder etwas für die heimischen Insekten und Feldbewohner getan - ein Beitrag für die Artenvielfalt.

In diesem Jahr sei es gelungen, auf einer Fläche von über 32 Hektar - dies entspricht mehr als 50 Fußballplätzen - Blühstreifen, Blühflächen und Wildäcker anzulegen, freut sich Nieder-Rosbachs Jagdpächter Heiko Bleche. "Das ist ein neuer Rekord - auf solch einer großen Fläche hat dies in den vergangenen Jahren noch nicht geklappt."

Davon profitieren würden viele Wildtiere, die in den Feldern heimisch sind, wie Hummeln, Bienen, Feldlerchen, Rebhühner oder auch Feldhasen. Sie alle fänden in den Flächen Nahrung und ein Zuhause. Daher bitten die Jäger und Landwirte auch alle Naturbesucher darum, die Flächen entlang der Felder nicht zu betreten, Hunde in diesem Bereich anzuleinen und keine Blumen zu pflücken. "Nehmen Sie sich einfach mal fünf Minuten Zeit und beobachten Sie vom Wegrand, wie viel Leben in den Flächen herrscht", rät Blecher.

Zusätzlich zu den Blühflächen stünden dieses Jahr wieder auf 27 Hektar Hamsterstreifen rund um Rosbach - Getreidestreifen, die nicht abgeerntet wurden und bis Ende September stehen bleiben. Bis dahin bekommt vor allem der Feldhamster Zeit, sich einen Wintervorrat anzulegen. Aber auch Rebhühnern und weiteren Wildtieren dienen diese Flächen als Nahrungsquelle.

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