»Umwelt- und klimaschädlich«

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Rosbach (pm). Mit dem negativen Einfluss von Schottergärten auf die Umwelt hat sich jetzt der Ortsverband des BUND auseinandergesetzt. Dies ist ein Punkt auf der Öko- und Nachhaltigkeits-Wunschliste, die der BUND erarbeitet hat. Diese ist nachzulesen unter www.bund-rosbach.de.

Grünflächen seien für die Wohn- und Lebensqualität unverzichtbar. Jedoch würden private und öffentliche Grünflächen oft »öden, insektenunfreundlichen« Schottergärten weichen, die jedoch nicht mit Ruderalflächen oder Steingärten zu verwechseln seien. Diese könnten wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen darstellen.

In einem vierstündigen Online-Workshop wurde kürzlich mit zwölf Teilnehmern aus Rosbach, Friedberg, Bad Nauheim und dem Hochtaunuskreis - darunter einige Biologen - eine gemeinsame Definition und Sichtweise zu Schottergärten erarbeitet. Zu Beginn stellten Moderator Bernhard Krauss und Ehefrau Krisztina (beide vom BUND aus Rosbach) ihren neu gestalteten Hof-Garten vor. Sie zeigten, wie aus einem gepflasterten Innenhof eine grüne, artenreiche Wohlfühloase geworden sei.

Einig seien sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen, dass der kostengünstige, pflegearme Schottergarten ein Trugschluss sei. Er sei umwelt- und klimaschädlich, über die Grundstücksgrenzen hinaus belastend und schlussendlich teuer, heißt es in der Pressemitteilung des BUND.

Es müsse ein Umdenken stattfinden. Dazu seien klare gesetzliche Regelungen in Hessen und in Rosbach notwendig.

Der BUND Rosbach bietet an, diesen Workshop erneut zu wiederholen. Anfragen per E-Mail an schottergaerten@bund-rosbach.de.

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