SPD für Umrüstung alter Fotovoltaik

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Rosbach(pm). Anfang 2021 läuft nach 20 Jahren die Förderung der ersten Fotovoltaikanlagen aus. Nach Lage des aktuellen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) sind dem Weiterbetrieb dieser Anlagen große Hürden in den Weg gelegt, die nach Ansicht der SPD Rosbach/Rodheim "dringend bis zum ersten Januar 2021 auszuräumen sind". Andernfalls drohe ein schrittweiser Rückbau der Anlagen der ersten Stunde, von denen in Rosbach derzeit fünf in Betrieb seien.

Nach Ansicht der SPD muss hier Rechtssicherheit geschaffen werden, um den Weiterbetrieb dieser und nachfolgender Anlagen auch über das Jahr 2021 hinaus zu gewährleisten. "All diejenigen, die sich täglich mit der alternativen Energieerzeugung beschäftigen, warten schon lange auf ein überarbeitetes Gesetz zum Umgang mit Altanlagen und neuen Technologien", so Ellen Dietz, Vorsitzende der SPD Rosbach/Rodheim. "Leider blockiert Wirtschaftsminister Peter Altmaier derzeit die Verabschiedung des bereits in der Koalition auf Bestreben der SPD abgestimmten neuen EEG, das einen vernünftigen Weiterbetrieb gut funktionierender alter PV-Anlagen gewährleisten würde."

Auslaufen der Förderung bekannt

Das Auslaufen der EEG-Förderung für die ersten Fotovoltaik-Anlagen in Deutschland sei seit Jahren bekannt. Doch der Bundeswirtschaftsminister bleibe eine "vernünftige politische Lösung für die aus der Förderung gelaufenen Solaranlagen schuldig", kritisiert auch Timon Gremmels, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Er schlägt vor, die Umrüstung für den Eigenverbrauch zu erleichtern, die dann gültige EEG-Umlage für selbst genutzten Strom zu streichen, Direktvermarktung zu erleichtern und die Betreiber mit einer kleinen Mindestentschädigung auf Basis des Börsenpreises zu entschädigen.

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