Besuch im Rathaus (v. l.): Michaela Colletti, Clemens Breest und Kathrin Anders mit Bürgermeister Steffen Maar. FOTO: PM
+
Besuch im Rathaus (v. l.): Michaela Colletti, Clemens Breest und Kathrin Anders mit Bürgermeister Steffen Maar. FOTO: PM

Über Kinderbetreuung und Corona

  • vonred Redaktion
    schließen

Rosbach(pm). Die Wetterau- er Grünen-Landtagsabgeordnete Kathrin Anders hat sich bei einem Besuch im Rosbacher Rathaus mit Bürgermeister Steffen Maar über aktuelle Themen der Kommunalpolitik ausgetauscht. Mit dabei waren Kreisgeschäftsführer Clemens Breest und Michaela Colletti, Vorstandssprecherin des Rosbacher Grünen-Ortsverbands.

Anfang des Monats hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, eine neue U 3-Kita in Rodheim zu errichten. Anders, die in ihrer Landtagsfraktion Sprecherin für frühkindliche Bildung ist, berichtete in diesem Zusammenhang über Investitionsprogramme des Bundes und des Landes für den Ausbau der Kindertagesbetreuung. Im Rahmen des Bundesinvestitionsprogramms "Kinderbetreuungsfinanzierung 2020-2021" und des Landesinvestitionsprogramms "Kinderbetreuung 2020-2024" stelle der Bund 77 Millionen Euro und das Land Hessen 142 Millionen Euro bereit. "Der Bedarf an Kita-Plätzen steigt stetig. Es ist wichtig, dass die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe nicht allein gelassen werden. Die Fördermittel sorgen dafür, dass die Kommunen das Platzangebot in Kitas auch künftig weiter ausbauen können", betonte die Landtagsabgeordnete. Anders erkundigte sich darüber hinaus über die aktuelle Flüchtlingssituation in Rosbach. "Uns war es wichtig, Flüchtlingen eine Perspektive geben zu können. Wir sind froh darüber, dass wir zwei von ihnen als wertvolle Mitarbeiter gewinnen konnten", sagte Maar. Er lobte zudem die "sehr gute Arbeit" der Flüchtlingsbetreuung, die in Rosbach durch Beschäftigte des Vereins JJ (Jugendberatung und Jugendhilfe) erbracht werde. Die Stadt könne sich glücklich schätzen, engagierte ehrenamtliche Flüchtlingshelfer zu haben, die bei der Integration der geflüchteten Menschen unterstützend mitwirkten.

Mit Blick auf die aktuelle Haushaltssituation sagte Maar, es werde trotz finanzieller Unterstützung des Landes schwierig, den Etat auszugleichen. "Im Jahr 2021 wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit noch schwieriger werden. Aktuell gehen wir davon aus, dass ein Haushaltsausgleich 2021 nur durch die Auflösung von Rücklagen gelingen kann", so seine Prognose.

Maar und Colletti sprachen bei der Landtagsabgeordneten auch die Problematik an, dass Rosbach nicht zu den 34 Partnerkommunen des Landesprogramms "Frankfurter Bogen" gehört und daher nicht in die Förderung fällt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare