Die Gruppe hat sich das Schloss in Mayen und auch die Stadt angesehen. FOTOS: PV
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Die Gruppe hat sich das Schloss in Mayen und auch die Stadt angesehen. FOTOS: PV

Trotz Regen Spaß gehabt

  • vonred Redaktion
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Rosbach(pm). Mit zehn Personen freute man sich beim Radsportverein Rosbach bereits seit Anfang des Jahres auf ein Wochenende am Rhein und in der Eifel. Leider erwischten die Rosbacher der Wetterwechsel von Hochsommer auf Herbst genau an diesem Termin. Dennoch war dieses Wochenende dank der guten Organisation der Eheleute Hiltrude und Siegfried Roeckl trotzdem gelungen auch wenn das Radeln wetterbedingt etwas zu kurz kam.

Höhepunkte war der Besuch des größten europäischen Kaltwassergeysirs in Andernach zu dem man nach einer kleinen Bootstour gelangte. Beeindruckend war die hohe Fontäne welche ohne Hilfsmittel durch Kohlensäure plötzlich in die Luft schoss und schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Regengüsse gab.

Eigentlich sollte nun eine Radtour entlang des Rheins starten. Regenbedingt fand diese jedoch nicht statt. Vorgezogen wurde - dank der Hilfe des Tourismusbüros - die eigentlich für später vorgesehene Stadtführung. Der ehrenamtliche Stadtführer Peter Rott - ehemaliger Faschingsprinz und rheinländische Frohnatur - begeisterte durch seine Kenntnisse von Andernach aber auch durch seine eingestreuten Witze und Schnurren. Es wurde sehr viel gelacht, und den Dauerregen konnte man dabei fast vergessen.

Kunstwerke aus Stein

Ein anschließender Besuch im Panoramacafé, mit Blick über den Rhein, rundete den Tag ab. Nach einer Ruhepause wurde am Abend die Wettervorhersagen der verschiedenen Anbieter für den nächsten Tag verglichen. Die Prognosen waren jedoch sehr unterschiedlich von "gut bis schlecht"!

Nachts prasselte der Regen noch bis in die frühen Morgenstunden auf die Erde. Erfreulicherweise endete der Regen am frühen Morgen. Da um 9.31 Uhr der Zug nach Mayen für die Gruppe vorgebucht war, mussten alle früh aufstehen und die Zimmer räumen und die Fahrräder klar zur Abfahrt machen.

Nach einer halbstündigen Zugfahrt wurde der Bahnhof Mayen-Ost erreicht und das erste Ziel wurde angesteuert. Im Vulkanpark Mayen konnte in einer Ausstellung der mühselige Abbau des Vulkangestein in den früheren Jahrhunderten bis heute gezeigt werden und im Außengelände konnten Kunstwerke aus Stein als auch Geotope angeschaut werden. Die nächste Station war nun Mayen direkt. Die Stadt mit dem Schloss und den Kirchen um der teilweise erhaltenen Stadtmauer war interessant anzuschauen.

Nun wurde schon die Rückfahrt angetreten. Nächstes Ziel war das alte Römerbergwerk Meurin. Schon vor circa 2000 Jahren wurde hier von den Römern der Abbau von "Tuffgestein" betrieben. Durch Zufall - eine Baumaschine stürzte in ein Loch - entdeckte man dieses unterirdische Bergwerk wieder. Sehr interessant wurden hier die Hilfsmittel und die Abbautechniken begreifbar gemacht.

Nach rund 45 Kilometern wurde wieder Andernach erreicht und die Heimfahrt angetreten.

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