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Zum dritten Mal diskutieren Interessenvertreter und Kommunalpolitiker am »grünen Tisch« über diverse Themen aus den Bereichen Umwelt und Natur.

Streuobstwiesen, Wiederbewaldung, Radwege

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Rosbach (pm). Auch in diesem Jahr hat Bürgermeister Steffen Maar wieder zahlreiche Vertreter aus den Naturschutzvereinen, Jagdpächter, Betriebslandwirte und weitere Personen aus den Bereichen Umwelt und Natur sowie Vertreter der Kommunalpolitik zum »grünen Tisch« empfangen können. Die nunmehr dritte Auflage der jährlichen Veranstaltung fand am Donnerstag in der Adolf-Reichwein-Halle statt.

Auf der Agenda standen dabei die Themen Streuobstwiesen, Stadtwald und Wiederbewaldung von Schadflächen, Hochwasserschutz im Stadtgebiet und Radwegebau.

Nils Altvater aus der Stabsstelle des Bürgermeisters stellte die Ergebnisse einer von der Verwaltung aufgelegten Umfrage zum Thema Streuobstwiesen vor und skizzierte den weiteren Projektverlauf, der in einer Konzepterstellung zum Erhalt der Flächen münden soll. Walter Soff vom Obst- und Gartenbauverein Rodheim präsentierte Bilder einer Pflanzaktion und zur Entwicklung der Bäume und zeigte beispielhaft die Missstände sowie Problemstellungen im Streuobstwiesenbestand auf.

Im Anschluss sprach Revierförsterin Eva Kirchler über die Schadholzbilanzen im Stadtwald und erläuterte die Möglichkeiten zur Wiederbewaldung der kargen Flächen.

Anja Föh-Warzecha, Fachbereichsleitung des städtischen Baumanagements, erläuterte, dass Rosbach durch viele, kleine, im Stadtgebiet verteilte Maßnahmen zum Thema Hochwasserschutz vergleichsweise gut aufgestellt sei. Zudem stellte sie in Aussicht, dass der Stadt in Kürze eine Fließpfadkarte vorgelegt wird. Diese gibt Aufschluss darüber, wohin Wasser bei Regen fließt und wo sich Wassermengen sammeln und dient dem Hochwasserschutz. Des Weiteren wird mit der Umsetzung erster Maßnahmen der Wasserrahmenrichtlinie zu Beginn des kommenden Jahres gestartet.

Zum Thema Radwegeausbau stellte Carina Ullmann (Fachbereich Tiefbau, Umwelt- und Naturschutz) den aktuellen Sachstand des Ausbaus der verschiedenen Wege dar. Die genehmigten Rodheimer Wege wurden allesamt ausgebaut. Für den Ausbau zweier Rosbacher Wege hat die Verwaltung erneut Förderanträge bei Hessen Mobil eingereicht. Mit der Maßnahme könne aber erst begonnen werden, wenn eine Entscheidung des Fördermittelgebers vorliege. Ein fahrbahnbegleitender Radweg zur B 455 befinde sich in Planung.

»Ich freue mich darüber, dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele Personen verschiedener Interessengruppen zusammengefunden haben, um sich zu den verschiedenen Themen auszutauschen«, so Bürgermeister Maar.

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