Eine Mutter trägt ein Weihnachtsgedicht vor. 	(Fotos: sky)
+
Eine Mutter trägt ein Weihnachtsgedicht vor. (Fotos: sky)

22 Stände bieten Selbstgemachtes

Rosbach-Rodheim (sky). »Ich glaube, der Andrang hier wird jedes Jahr mehr«, sagte Tanzgarde-Chefin Virginia Neisel am Samstag mit einem zufriedenen Blick auf den Rodheimer Weihnachtsmarkt. Seit zwölf Jahren unterstützt der Verein die vorweihnachtliche Initiative der »Rodheimer Weihnachtsmänner« auf der Neuen Straße.

Hier steht alljährlich am Vorabend zum 1. Advent Bude an Bude, um zahlreiche Besucher zum Essen, Trinken oder Einkaufen einzuladen. »Das ist schon zum Selbstläufer geworden – dafür brauchen wir eigentlich keine Werbung mehr«, meinte auch Susanne Hofmann vom Musikverein Harmonie, der mit seinem Jugendorchester »New Generation« bei dem abwechslungsreichen Programm auf der kleinen Bühne ebenso wenig fehlen durfte wie die Regenbogen-Piepmätze oder der Chor der Vorschulkinder von den Kitas Regenbogen und Alte Schule. Nicht zu vergessen auch die »Bumblebees«, die »Little Devils« und die »Crazy Devils« von der Tanzgarde, die mit ihren tänzerischen Talenten mehr als nur ein Hingucker waren.

+++ Weitere Fotos vom Weihnachtsmarkt finden Sie hier

An 22 Ständen gab es Handarbeiten und Selbstgebackenes, Basteleien und weihnachtliche Gestecke und Kränze zu kaufen – und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Dass man wieder einmal am Crêpe-Stand von Weihnachtsmann Reiner Tugend Schlange stehen musste, weil die süße Köstlichkeit so begehrt war, störte niemanden. »Ich komm ja nicht her, um flott durch eine Supermarktkasse zu kommen, sondern will ja auch ein bisschen mit den Leuten plaudern«, meinte eine gut gelaunte Naschkatze aus der Warteschlange.

Höhepunkt war wieder die Ankunft des Weihnachtsmannes und des Engels namens Tanja. Nur mit Mühe konnte sich der bärtige Mann im roten Kapuzenmantel einen Weg durch die Menge bahnen. Kinder mit ihren Mamas und Papas, Omas oder Opas standen dicht gedrängt vor der Bühne, um dort eine der beliebten Tüten mit Plätzchen und Obst entgegenzunehmen.

Tanja hatte es wesentlich einfacher: Sie schwebte vom Himmel herab mitten in die Menge und landete, begleitet von einem zünftigen Schneegestöber, just zu Füßen des Mannes in Rot, um ihm beim Austeilen der Geschenke zu helfen.

Bürgermeister Thomas Alber, der von der Straße aus freundlich herüberwinkte, hatte erst später die Chance, ebenfalls die Bühne zu betreten und den gut gelaunten Besuchern eine schöne Zeit auf dem Weihnachtsmarkt, und eine besinnliche Adventszeit zu wünschen. Eingeläutet wurde diese in Rodheim ebenfalls durch ein buntes Geschehen mit Dosenwerfen sowie dem Kettenkarussell für die Kleinen, und ganz vielen Begegnungen für die Großen. Auch die Tombola der Weihnachtsmänner, deren Erlös jedes Jahr einer örtlichen Kindereinrichtung zugutekommt, fand wieder einmal großen Anklang.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare