SPD plädiert für »Obergärten II«

  • David Heßler
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Rosbach (hed/pm). Das Stadtparlament hat beschlossen, als nächstes Baugebiet nicht die »Obergärten II« in Nieder-Rosbach zu entwickeln, sondern ein Areal in Rodheim. Die SPD will so lange aber nicht warten und zur Sitzung am 23. Februar einen Antrag zur zeitnahen Entwicklung des ersten Bauabschnitts in den »Obergärten II« einbringen.

Es gehe um Wohnraum für Rosbacher Bürger und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt, teilen die Sozialdemokraten mit. Es bestehe ein erheblicher und weiter anhaltender Wunsch nach Wohnraum und Baugrundstücken, sagt der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Peter Rathjens. Aufgabe der Stadt sollte es sein, Ortsansässigen in einem überschaubaren Zeitraum die Möglichkeit zum Erwerb eines Wohngrundstücks zu geben. Da das Wohnbaugebiet in Rodheim in den nächsten Jahren noch nicht zur Marktreife entwickelt werden könne, da zunächst Lage und Größe definiert werden müssten, sollten die »Obergärten II« vorgezogen werden. Die Planungsprozesse sei weiter fortgeschritten und die Stadt bereits Eigentümer von Grundstücken, sagt SPD-Vertreter Wolfgang Lingenau.

Unter Einbeziehung potenziell zu verlegender Sportflächen ließen sich laut grober Schätzung der Verwaltung Verkaufserlöse von circa 4,8 Millionen Euro erzielen.« Allein im früheren Tenniscenter seien städtische Mittel von circa 628 000 Euro gebunden; hierzu seien bereits ca. 180 000 Euro Zinsen angelaufen. Die frei werdenden Mittel aus Grundstücksverkäufen könnten zur Finanzierung von anderen Teilen des Investitionsprogramms (wie Grunderwerb in Rodheim und Kita-Bau) genutzt werden und eine geringere Kreditaufnahme nach sich ziehen.

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