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Die SPD-Vertreter vor dem Rohbau von »Die Sang 15«.

SPD für PV-Anlage auf »Sang 15«

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Rosbach (hed/pm). Um Wohnraumknappheit und steigenden Mieten entgegenzutreten, werden viele Kommunen mittlerweile selbst tätig. So beschloss die Stadtverordnetenversammlung, in der Sang Baugrundstücke für bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Auf Initiative der SPD zog die Stadt den »Bauverein Eigener Herd ist Goldes wert« an Land, der ein dreigeschossiges Gebäude mit 15 Mietwohnungen baut, deren Kaltmiete anfangs bei maximal 8 Euro liegen soll.

Die SPD-Bundestagskandidatin Natalie Pawlik hat nun das von Stadt und Bauverein gemeinsam entwickelte Projekt »Die Sang 15« besucht - und zeigte sich laut Pressemitteilung von dem Projekt sehr angetan. »Bei nicht wenigen Haushalten frisst die Miete mehr als ein Drittel des Monatseinkommens. Dem Treiben auf dem Allgemeinen Wohnungsmarkt müssen wir den öffentlichen Wohnungssektor entgegenstellen. Die Stadt Wien ist dafür das erfolgreichste Beispiel«, sagte Pawlik im Beisein von Mitgliedern des SPD-Ortsverbands.

Wie der stellvertretende SPD-Vorsitzende Peter Kopp meinte, wünschen sich die Sozialdemokraten, dass die Mittelhessische Energiegenossenschaft (MIEG) auf dem genossenschaftlich gebauten Haus eine Fotovoltaikanlage installiert. Denn nach zähen Verhandlungen habe die Bundes-SPD nun verbesserte Bedingungen für Mieterstrom durchsetzen können. »Dadurch können Mieterinnen und Mieter den Solarstrom vom Hausdach einfacher direkt nutzen und zwar zu günstigeren Konditionen als aus dem normalen Netz. Die technischen Voraussetzungen hierzu seien laut Auskunft des Bauleiters gegeben.«

Zuspruch fanden der Zuschnitt der Wohnungen und insbesondere die Lage neben Kita und Spielplatz. FOTO: PM

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