"Peinlich"

FDP sieht Maar als CDU-Marionette

  • David Heßler
    vonDavid Heßler
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Rosbach(hed/pm). Weil die Repräsentanten der Wetterauer FDP keine Einladung zur Einweihungsfeier der neuen Kita "Sang" erhalten hatten, zweifelt der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Otto Jacobi die Neutralität von Bürgermeister Steffen Maar (parteilos) an. Es seien lediglich Landtagsabgeordnete der CDU aus der Wetterau und dem benachbarten Hochtaunuskreis zugegen gewesen. Landtags-Vizepräsident Jörg-Uwe Hahn und der Bundestagsabgeordnete Peter Heidt hätten keine Einladung erhalten. "Schon zum wiederholten Mal erleben wir, dass bei offiziellen Anlässen leider parteipolitische Unterschiede von der Stadt gemacht werden", ärgert sich Jacobi. Das sei "inzwischen nur noch peinlich". Maar dürfe sich nicht "zu einer CDU-Marionette" machen lassen. Es bestehe der Verdacht, dass "unter Maar eine Propaganda-Maschinerie aufgebaut wird, die es in fast 50 Jahren Stadtgeschichte noch nicht gegeben hat", schreibt Jacobi.

Er kritisiert auch, dass beim Internetauftritt von Rosbach nur auf Aktivitäten der Stadt hingewiesen werde und dass bei "Leben in Rosbach" die Veranstaltungen von Vereinen und Kirchen keine Beachtung fänden.

Maar war im Wahlkampf von der Union unterstützt worden. CDU-Sprecher Jörg Egerter hatte damals die Öffentlichkeitsarbeit für Maar übernommen.

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