EKS ist nun ein Rückzugsort für Bienen

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sky). Unter dem Motto "Der Natur auf der Spur" fand in der Erich-Kästner-Schule (EKS) eine Projektwoche statt, bei der die Schüler der Klassen eins bis zehn unter 25 verschiedenen Themen wählen durften.

Die Projekte deckten unter anderem die Themenbereiche vom "Arbeiten mit Naturmaterialien" (Filzen, Gestecke erstellen, Nistkästen bauen) über "Die Natur erleben" (Renaturierung von Fließgewässern, Vögel beobachten, Erneuerbare Energien, Leben wie ein Steinzeitmensch, Mit dem Fahrrad in die Natur, Bienenstock und Insektenhotel) bis hin zu "Gestaltung der Natur" (Gartengestaltung und Zaunbau) ab.

Eltern und Geschwister waren eingeladen, die Ergebnisse anschließend zu bewundern. Auch Bürgermeister Detlef Brechtel war zur Präsentation gekommen und seine Verbundenheit zur EKS zu untermauern. Genau wie die anwesenden Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl im September zeigte er sich überrascht von der Vielfalt und der Tiefe der einzelnen Projekte, und beeindruckt von der positiven Entwicklung der Schule in den letzten Jahren.

Schulleiter Joachim Pehlke durfte folglich zufrieden sein mit dem Dargebotenen. Kommentare der Besucher bestärkten ihn in dem Bemühen, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und zu verfestigen.

"Mein Sohn kam jeden Tag begeistert nach Hause, und sein Bruder wartete immer schon gespannt darauf, was er zu erzählen hatte", berichtete eine Mutter, deren Kind die Garten-Insektenhotel-AG ausgewählt hatte. Eine andere schmunzelte: "Meiner kam jeden Tag schmutzig, aber glücklich nach Hause." Ihm hatte es die Zaunbau-AG angetan.

Worte des Bedauerns – wenn auch aus ganz anderen Gründen – fand ein Gast, der sich bei der Präsentation der Fahrrad-AG eingefunden hatte: "Ich bedaure, nicht mehr Schüler zu sein und an dieser AG teilnehmen zu dürfen. Ich wollte schon immer einmal lernen, wie man ein Rad auswuchtet", gab er zu. Wildkräutersuppe, wie die Menschen der Steinzeit sie vermutlich gegessen haben, gab es wenige Schritte weiter. "Die schmeckt viel besser, als sie aussieht", lobte eine junge Besucherin. Ein engagiertes Lehrerkollegium, das zum Erfolg der Veranstaltung nicht unwesentlich beigetragen hatte, war zufrieden: "Der Trend unserer Schule zu einer EKS-Familie ist nach wie vor ungebrochen."

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