Rosbacher Ortsbeiräte bleiben bunt gemischt

  • vonEdelgard Halaczinsky
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Rosbach (sky). In beratender Funktion und als Bindeglied zwischen den Bürgern und der Stadtverordnetenversammlung gibt es für jeden der drei Rosbacher Stadtteile einen Ortsbeirat mit je fünf Mitgliedern. Auch hier wurde am Sonntag neu gewählt.

Das Ergebnis: Dreimal zogen CDU, SDP, Grüne und FWG in die Ortsbeiräte ein, zudem konnte sich die FDP in Nieder-Rosbach und Rodheim je einen Sitz sichern, in Ober-Rosbach war es mit 16,93 Prozent die STIMME als fünfte politische Kraft.

In Ober-Rosbach fiel die CDU zwar von 33,24 Prozent aus dem Jahr 2016 auf 26,61 Prozent der Wählerstimmen zurück, konnte aber trotzdem den größten Stimmenanteil für sich verzeichnen. Kaum Unterschiede gab es zwischen SPD (14,73 Prozent) und Grünen (14,72 Prozent), die sich unter den Nominierten die beiden letzten Plätze beinahe teilten, wohingegen die STIMME mit 16,93 Prozent fast gleichauf lag mit den Freien Wählern (FWG 16,35 Prozent). Nicht mehr im Rennen ist die FDP, die vor fünf Jahren noch 15,18 Prozent geholt hatte, nun aber nur auf 10,65 Prozent der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,81 Prozent.

In Nieder-Rosbach konnte die CDU mit 28,65 Prozent kräftig zulegen (2016: 20,13 Prozent) und die SPD von der Spitze vertreiben. Deren Verlust von rund 15 Prozent der Stimmen reichte nur noch für Platz vier in der Wählergunst - konnte man sich von einst 28,89 Prozent doch nicht einmal mehr die Hälfte sichern und schaffte es gerade mal auf 13,81 Prozent. Damit fiel der Trend sogar noch schlechter aus als bei den Wahlen für das Stadtparlament, wo die Sozialdemokraten von 22,4 auf 13,7 Prozent abgestürzt waren. Auch die FDP musste Federn lassen und erreichte 10,46 statt 15,29 Prozent, konnte ihren Sitz im Ortsbeirat aber halten - auch, weil es keinen Kandidaten der STIMME gegeben hatte. Die Grünen holten sich hinter den Freien Wählern (25,66 Prozent) Platz drei mit 21,41 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,09 Prozent.

Traditionell in der Hand der Freien Wähler blieb Rodheim - das Ergebnis: 26,78 Prozent. Allerdings liegt das um etwa 8 Prozent hinter dem von 2016 und bewegt sich nun etwa auf dem Niveau, das die SPD damals noch erreicht hatte. Letztere brachte es in der Wählergunst nur auf Platz vier von fünf Plätzen und konnte auch in Rodheim das Ruder nicht herumreißen. Die CDU liegt mit 17,90 Prozent in der Mitte der Rangfolge, da sie ihr schlechtes Ergebnis von 2016 (10,22 Prozent) wieder etwas ausgleichen konnte. Die STIMME blieb mit 11,25 nur knapp hinter der FDP (11,47 Prozent) und verfehlte den Sprung in den Ortsbeirat. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,91 Prozent.

In den bald folgenden konstituierenden Sitzungen werden nun noch die jeweiligen Vorsitzenden zu wählen sein.

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