Hans Eckert sowie Romi und Werner Franz sind in die Ehren- und Altersabteilung der Rodheimer Feuerwehr aufgenommen worden. Es gratulieren Bürgermeister Steffen Maar (l.), Wehrführer Martin Schneider (r.) und Stadtbrandinspektor Clemens Harff (2. v. l.).	FOTO: PV
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Hans Eckert sowie Romi und Werner Franz sind in die Ehren- und Altersabteilung der Rodheimer Feuerwehr aufgenommen worden. Es gratulieren Bürgermeister Steffen Maar (l.), Wehrführer Martin Schneider (r.) und Stadtbrandinspektor Clemens Harff (2. v. l.). FOTO: PV

Rodheimer Feuerwehr freut sich auf neue Fahrzeuge

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Rosbach-Rodheim (pm). Von einem ruhigen Jahr für die Feuerwehr berichtete Wehrführer Martin Schneider bei der Jahreshauptversammlung vor den Kameraden der Einsatzabteilung sowie der Ehren- und Altersabteilung. Demnach gab es 28 Alarmierungen. »Schwierige oder spektakuläre Einsätze gab es im Berichtsjahr keine.«

Die Fahrzeuge seien in gutem Zustand und voll einsatzfähig - auch wenn das Löschgruppenfahrzeug 16/12 schon 23 Jahre und das Tanklöschfahrzeug 16/25 fast 32 Jahre alt seien. »Der Mannschaftstransporter ist bereits 18 Jahre alt und seit 14 Jahren in unserem Dienst«, sagte Schneider.

13 Nachwuchskräfte

Da der Bedarfs- und Entwicklungsplan durch die städtischen Gremien verabschiedet worden sei, stehe der Ersatzbeschaffung des Tanklöschfahrzeugs nichts mehr im Weg. Der Zuschussantrag sei bereits gestellt. Eine Arbeitsgruppe aus sieben Führungskräften plane das neue Fahrzeug; 330 000 Euro seien im Haushalt eingestellt. Auch für die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransporters seien die Weichen gestellt.

Jugendfeuerwehrwart Lorenz Tugend trug mit Stellvertreter Felix Wallenstein im Jahr 2019 die Verantwortung für 13 Nachwuchsfeuerwehrleute, die sich montags von 18 bis 19.30 Uhr zum Unterricht im Feuerwehrhaus treffen. Traditionell wurde der Kindermaskenball am Faschingssonntag veranstaltet, und beim Berufsfeuerwehrtag konnte für 24 Stunden in die Rolle einer Berufsfeuerwehr geschlüpft werden. Zum Jahresabschluss trafen sich die Kinder und Jugendlichen zum Backen von Plätzchen, die dann beim Blutspenden verteilt wurden. Der Jugendfeuerwehrwart bedankte sich bei seinem Stellvertreter und den Betreuern Lucas sowie Lars und Luis Tugend.

Den Dank für ein stets offenes Ohr, das Wehrführer Schneider an die Verantwortlichen der Stadt gerichtet hatte, gab Bürgermeister Steffen Maar gern zurück. Gerade die großen und schwierigen Einsatzlagen, wie kürzlich der Brand in der Baidergasse in Ober-Rosbach, verdeutlichten, wie wichtig die Unterstützung der Stadt sei. Er lobte zudem die hervorragende Zusammenarbeit der Rosbacher Wehren.

Eine große Herausforderung für die Zukunft sei, für genügend Einsatzkräfte zu sorgen. Umso wichtiger sei die Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Maar sprach auch hierfür ein großes Lob an alle Beteiligten aus.

Stadtverordnetenvorsteherin Regina Karehnke übermittelte die Grüße der Stadtverordnetenversammlung. Sie betonte, dass sie sich gern für die Wünsche der Feuerwehr einsetze, die ja allen Rosbacher und Rodheimer Bürgern zugute kämen. Sie lobte die Kameraden, die neben den Einsätzen auch noch an Fortbildungen teilnehmen und Arbeitsgruppen zum Beispiel für Objektpläne und Fahrzeuganschaffungen bilden. Die ehrenamtlich geleisteten Stunden würden zusammengerechnet mindestens eine Woche Urlaub ergeben.

Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent Heinz Sill sagte, er bewundere die Einsatzkräfte, weil sie einen Teil ihrer Lebensqualität in die Feuerwehr einbrächten. Die ständige Einsatzbereitschaft und Leistung für die Allgemeinheit rechne er allen sehr hoch an. Dies sähen hoffentlich auch alle anderen Bürger so.

Ortsvorsteher Rainer Schaub war aufgefallen, dass keiner der Einsatzkräfte rot geworden war, als Sill ihnen gedankt hatte. »Das ist auch gut so, denn das Lob habt ihr euch wirklich verdient.« Er sei glücklich, dass es 2019 nicht zu dem befürchteten Rückgang an Einsatzkräften gekommen war. So freute er sich zusammen mit Wehrführer Schneider über zwei Neuzugänge durch Quereinsteiger.

Stadtbrandinspektor Clemens Harff übermittelte Grüße der Rosbacher Kameraden. Er bedauerte, dass die ständige Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren nicht allen Mitbürgern bewusst sei. »Wir dürfen nicht müde werden, zu betonen, dass wir diese Tätigkeiten freiwillig und für die Bürger machen.«

Hans Eckert sowie Romi und Werner Franz wurden in die Ehren- und Altersabteilung aufgenommen.

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