Rathjens: CDU macht Bürgern etwas vor

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Rosbach (hed/pm). Nächste Runde im Streit über die Expansionsgeschwindigkeit Rosbachs. Wenn die CDU für eine »behutsame Entwicklung« stehe, mache sie den Bürgern etwas vor, sagt SPD-Spitzenkandidat Dr. Hans-Peter Rathjens. Schließlich fordere die Union die Aufnahme in den »Großen Frankfurter Bogen«, das zentral durch das Land gesteuerte »Mammutprojekt«, durch das laut Rathjens in den nächsten Jahren rund 200 000 Wohnungen im Frankfurter Umland entstehen sollen.

Es würden u. a. Anreize für Kommunen geschaffen, um mehr Baugebiete auszuweisen. Die Landesregierung ködere mit Fördergeldern und planerischen Unterstützungen, erkaufe sich dadurch jedoch ein Mitspracherecht, sagt Rathjens. Etwa werde geprüft, ob die vorgegebene Bebauungsdichte von über 40 Wohneinheiten pro Hektar eingehalten wird. In der »Sang« liege die Dichte bei 32 Einheiten pro Hektar, »was von der CDU mehrfach als zu dicht bezeichnet wurde«.

Die SPD setze sich für ein langfristig angelegtes Stadtentwicklungskonzept aus Gewerbe, Wohnbebauung und Anpassung der kommunalen Infrastruktur ein, das lokalen Begebenheiten berücksichtige.

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