Radweg nach Petterweil: Land zahlt die Hälfte

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Rosbach/Karben (pm). Mit rund 760 000 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Rosbach beim Bau des Radwegs zwischen Rosbach und Petterweil, teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag mit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

Der Radweg wird neu angelegt und auf drei Kilometern Rosbach und Ober-Wöllstadt mit Rodheim und Petterweil verbinden. In drei Bauabschnitten entsteht ein drei Meter breiter, durchgehend asphaltierter Weg für Radfahrer und Fußgänger. Noch im Mai sollen die Planungen beginnen. Die Bauarbeiten sollen laut Al-Wazir im Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Der Rosbacher CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Egerter teilt mit, er sei hocherfreut über die Zuwendung. »Der Bau dieses Radweges ist ein weiterer wichtiger Beitrag und Mosaikstein für das Radwegenetz rund um Rosbach. Gut ausgebaute Radwege steigern die Lebensqualität und die Attraktivität unserer Stadt, vermeiden Lärm und tragen vor allem auch zur Verkehrssicherheit bei.« Gerade die vergangenen Wochen hätten dazu geführt, dass viele Bürger ihre Region vermehrt mit dem Rad entdecken. Dies sollte man als Chance und als Beitrag auf dem Weg zur Verkehrswende nutzen, indem man mit gut ausgebauten Radwegen dafür sorgt, dass viele Bürger möglichst oft aufs Rad umsteigen.

Auch die Rosbacher SPD begrüßt das Projekt. »Wir haben bereits 2015 beantragt, dass Rosbach radgerecht werden soll. Diese Baumaßnahme setzt unsere damalige Forderung nun ein gutes Stück weit um«, sagt die SPD-Vorsitzende Ellen Dietz. Damit Rosbach wirklich radgerecht werde, seien aber weitere Maßnahmen notwendig. Die SPD werde sich mit Ideen und Vorschlägen in den bürgeroffenen Arbeitskreis »radgerechtes Rosbach« einbringen. Die Mobilitätswende könne nur gelingen, wenn auch dem Fahrrad mehr Raum gegeben werde. »Wir brauchen Radwege und begleitende Infrastruktur, die es sicher, komfortabel und schnell ermöglichen, das Fahrrad für Alltagsfahrten zu nutzen und damit Autofahrten zu reduzieren.« Davon profitierten letztlich auch jene, die aufs Auto angewiesen seien.

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