Von wegen alleine: Bis zu 80 Hasen pro 100 Hektar werden in den Wetterauer Revieren gezählt..	FOTO: OBÖWÖ
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Von wegen alleine: Bis zu 80 Hasen pro 100 Hektar werden in den Wetterauer Revieren gezählt.. FOTO: OBÖWÖ

Ostern in Rosbach ist gesichert

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Rosbach (pm). Kürzlich haben die Jagdpächter rund um Nieder Rosbacher Feldhasen gezählt. »Ostern ist gesichert - die Hasen vermehren sich auch weiterhin«, teilt Heiko Blecher mit.

Die Jagdpächtern zählen jeweils im Frühjahr und Herbst die Hasen. Das passiert spät abends - mit Hilfe eines Scheinwerfers aus dem Auto. Bis zu fünf Stunden benötigen die Jäger, um die über 500 Hektar rund um Nieder-Rosbach abzufahren. »Wenn die Dämmerung kommt, werden die Feldhasen aktiver und sind dann mit dem Scheinwerfer auf den Äckern und Wiesen gut zu zählen«, erklärt Blecher. Diese Methode werde seit Jahren als »Scheinwerfertaxation« von den Jägern in ganz Hessen angewandt.

Mit der Statistik lasse sich die Entwicklung des Hasen über Jahre nachvollziehen. Ein nachhaltiger Umgang mit dieser Wildart werde so gesichert. Die Zahlen werden seit Jahren auch an das Land gemeldet, welches mit der Uni in Gießen diese ebenfalls auswertet. Blecher: »In Rosbach ist der Trend weiterhin positiv, was unter anderem ein Beleg für die vielfältige Verbesserung des Lebensraums im Feld durch die örtlichen Landwirte und der Jagdpächter ist. Diese positive Entwicklung spornt uns alle an, uns weiterhin für alle Wildtiere in Feld und Flur einzusetzen.«

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