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Schilder weisen darauf hin, welche Felder zum Schutz der Tiere nicht betreten werden sollen.

Nahrung für Feldhamster und Rebhühner

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Rosbach (pm). Der Feldhamster, das Rebhuhn und viele andere Feldtiere können sich auch dieses Jahr auf die Rosbacher Jagdpächter und Landwirte verlassen. Wie in anderen Revieren in der Wetterau lassen die Landwirte rund um Rosbach auf einer Fläche von knapp 50 Hektar - das entspricht mehr als 68 Fußballfeldern - wieder viele Getreidestreifen mit Hafer und Weizen nach der Ernte stehen.

Diese sogenannten Hamsterstreifen befinden sich rund um Ober- und Nieder-Rosbach. Sie sollen dafür sorgen, dass die Körner in den nächsten Wochen dem Feldhamster, dem Rebhuhn und vielen anderen Wildtieren als Nahrungsquelle dienen. Zusätzlich finden viele Feldbewohner dort einen Rückzugsort.

Von Bienenwiese bis Wildacker

Viele Insekten, verschiedene Vogelarten wie die Feldlerche und weitere Wildtiere wie der Feldhase finden ideale Lebensräume inklusive Nahrung in extra angelegten Blühflächen und Ausgleichsstreifen. Die Jäger aus den Feldrevieren rund um Rosbach haben zusammen mit den örtlichen Landwirten auf einer Gesamtfläche von über zwölf Hektar vielfältige Blühflächen angelegt. Diese reichen von reinen Bienenweiden, speziellen Wildackermischungen bis hin zu Blühmischungen für Feld und Flur.

Daher haben Jäger und Landwirte auch dieses Jahr die Bitte an alle Naturbesucher, die entlang der Felder unterwegs sind, diese Flächen nicht zu betreten, die Hunde in diesem Bereich anzuleinen und keine Blumen für die Dekoration der heimischen vier Wände zu pflücken. Die Flächen wurden teilweise extra mit neuen Hinweisschildern gekennzeichnet. »Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beobachten Sie vom Wegrand wie viel Leben in den Flächen herrscht«, regen die Jäger und Landwirte an. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Artenvielfalt in den Feldern zu erhalten.

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