Miteinander und Nachhaltigkeit im Blick

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Rosbach (pm). Die Rosbacher SPD hat ihr Programm zur Kommunalwahl vorgestellt. Themenschwerpunkte für die kommenden Jahre sollen ein positives Miteinander, eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung, gute Mobilität und digitale Infrastruktur, mehr Bürgerbeteiligung und eine gute finanzielle Ausstattung der Kommune sein.

»Im Bereich des Miteinanders setzen wir uns unter anderem für die Jugendförderung, für die Fortschreibung des Sportentwicklungskonzeptes, für eine stärkere Vermittlung zwischen den Generationen, für die Einrichtung eines Waldkindergartens sowie für eine barrierefreie Infrastruktur ein«, sagt Peter Kopp, der für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat Ober-Rosbach kandidiert.

»Bezüglich der nachhaltigen Stadtentwicklung möchten wir den Stadtentwicklungsplan fortschreiben. Dabei werden wir einen besonderen Fokus auf ökologisches Bauen und eine geringere Zersiedelung legen. Gleichzeitig ist jedoch auch eine ausreichende Anzahl von Baugrundstücken bereitzustellen«, ergänzt SPD-Parteivorsitzende und -Kandidatin Ellen Dietz. »Ein besonderes Anliegen der SPD ist der Bau bezahlbarer Wohnungen. Zudem treten wir für eine Wasserstoffstrategie der Stadt ein und möchten den Hochwasserschutz intensivieren.«

Radwegenetz soll verbessert werden

In Bezug auf gute Mobilität und digitale Infrastruktur setzt die Rosbacher SPD auf ein integriertes Verkehrskonzept, das ökologischen Verkehrsmitteln mindestens den gleichen Stellenwert einräumt wie dem motorisierten Individualverkehr. So soll der ÖPNV ein optimiertes Angebot in Bezug auf die Taktfrequenzen bieten und das Rosbacher Fahrradwegenetz weiter verbessert werden. Zudem hält es der Kreistags- und Stadtverordnetenkandidat Mathias Krause »für unerlässlich, die Telekommunikationsinfrastruktur weiter auszubauen und das Onlinezugangsverbesserungsgesetz konsequent umzusetzen.«

Nach SPD-Kreistagskandidat Christian Thiel, der auch für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert, möchte die SPD zur besseren Bürgerbeteiligung unter anderem die AG Kinderbetreuung reaktivieren, einen Kinder- und Jugendbeirat einrichten und den Senioren- und Inklusionsbeirats stärker in die politischen Prozesse einbinden. Zudem mache sich die SPD für eine Ehrenamtsagentur stark.

»Die politische Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung muss auf einem soliden Haushalt fußen, der Entwicklungsspielräume ermöglicht. Wir setzen uns daher unter anderem auch für die Ansiedlung attraktiver Gewerbeunternehmen ein, die Arbeitsplätze vor Ort schaffen und die finanzielle Handlungsfähigkeit Rosbachs erhalten und stärken«, resümiert SPD-Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Peter Rathjens abschließend.

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