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»Mit Einnahme-Einbrüchen nicht zu rechnen«

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Rosbach v. d. H. (sky). Erwartungsgemäß fiel der Halbjahresbericht zum Haushaltsplan der Stadt in der letzten Parlamentssitzung vor der Sommerpause positiv aus. Wie Bürgermeister Detlef Brechtel mitteilte, habe der Landrat ihn ohne Auflagen genehmigt. »Das ist mittlerweile recht selten und bedarf deshalb gern einer besonderen Erwähnung«, so der Rathauschef und Kämmerer in seinem Fazit. Laut Brechtel sieht der Haushalt 2010 Steuereinnahmen und steuerähnliche Erträge von rund 11,8 Millionen Euro vor. Dem steht im ersten Halbjahr eine Erhöhung des realen Schuldenstandes um knapp 2 auf 7,9 Millionen Euro gegenüber.

Rosbach v. d. H. (sky). Erwartungsgemäß fiel der Halbjahresbericht zum Haushaltsplan der Stadt in der letzten Parlamentssitzung vor der Sommerpause positiv aus. Wie Bürgermeister Detlef Brechtel mitteilte, habe der Landrat ihn ohne Auflagen genehmigt. »Das ist mittlerweile recht selten und bedarf deshalb gern einer besonderen Erwähnung«, so der Rathauschef und Kämmerer in seinem Fazit. Laut Brechtel sieht der Haushalt 2010 Steuereinnahmen und steuerähnliche Erträge von rund 11,8 Millionen Euro vor. Dem steht im ersten Halbjahr eine Erhöhung des realen Schuldenstandes um knapp 2 auf 7,9 Millionen Euro gegenüber.

Sämtliche Bauprojekte der Stadt verliefen planmäßig, Mehrkosten seien nach aktuellem Stand nicht zu erwarten. Hinsichtlich der Gewerbesteuereinnahmen liege man bei knapp 5 Millionen Euro und damit um 522 000 über dem ursprünglichen Haushaltsansatz. Damit könnten die erhöhten Kreisumlagen von 238 000 Euro gedeckt werden. Hinsichtlich der Einkommensteuer werde durch die Abrechnung des ersten Quartals die Schätzung vom Mai bestätigt. Mit Einbrüchen in dem mit 5,7 Millionen Euro angesetzten Posten sei nicht zu rechnen.

Auch die vorgesehenen Grundstücksverkäufe entwickelten sich planmäßig. An den Bauplätzen im neuen Rodheimer Gebiet Oberwiese bestehe großes Interesse (wir berichteten).

Insgesamt sieht das Investitionsprogramm für das laufende Haushaltsjahr Investitionen von 11,1 Millionen Euro vor, hinzuzurechnen sind Verpflichtungsermächtigungen von knapp 7,1 Millionen Euro.

Im wesentlichen geht es hier um den Anbau des städtischen Bauhofs, den Bau des Kinderhauses Bergstraße in Ober-Rosbach, die Erschließung des Baugebiets Oberwiese, die Sanierung der Wasserburg in Nieder-Rosbach, die verkehrstechnische Erschließung des Sportzentrums Rodheim sowie die Südumgehung.

Zwei weitere Großprojekte befinden sich im Endstadium der Planungs- und Bauvorbereitungsphase und sollen in der zweiten Jahreshälfte auf die »Startrampe«: die Dorfplatzgestaltung vor der Wasserburg Nieder-Rosbach sowie die Ausschreibung zur Sporthalle Rodheim. Dort wird für März 2011 der Baubeginn erwartet.

»Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass aus heutiger Sicht die zu erwartenden Steuereinnahmen, die im Ergebnishaushalt veranschlagten Personal- und Sachkosten abdecken und in einem ersten Nachtrag im Spätherbst keine allzu großen Ansatzänderungen anstehen", so Brechtel. Auf dieser Grundlage erwarte man für 2012 einen ausgeglichenen Haushalt.

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