Der Kung-Fu-Meister lehrt, wie man sich selbst verteidigt

Rosbach v. d. H. (sky). Ein kostenloses Gewalt-Präventionstraining bot der Kampfkunstverband "Weiße Krabbe" am Sonntag für die Schüler der Kapersburgschule an. Rund 160 Kinder hatten sich angemeldet.

Kung-Fu-Meister Joel Wright wies am Mittag die erste der beiden Gruppen zwei Stunden lang in die Geheimnisse der Selbstverteidigung ein. Mimik und Gestik, aber auch die richtige Wortwahl für den Fall, dass es einmal brenzlich werden könnte, standen auf dem Programm. Bürgermeister Detlef Brechtel hatte es sich nicht nehmen lassen, zu Beginn der Veranstaltung zugegen zu sein. "Leute wie diese sorgen dafür, dass Euch nichts passiert", meinte er zu den Schülern.

"Wir wollen die Kinder in unseren Trainingsstunden vor schwierigen Situationen bewahren und ihnen das gewaltfreie Verhalten in provokanten und gefährlichen Situationen näherbringen", sagte Mitorganisator Torsten Beilke. Ereignisse vor Ort hätten den Verein motiviert, hier unentgeltlich tätig zu sein.

Worte wie "Feuer", "Stopp" oder "Lassen Sie mich in Ruhe" seien geeignet, einen unerwünschten Aggressor abzuschütteln. Allein die Anrede mit "Sie" wirke oft Wunder: "Das stellt den Sicherheitsabstand her und verhindert in der Regel weitere Annäherungen.

" In nur zwei Stunden hätten die Kinder das gewaltfreie Verhalten in provokanten Situationen erlernt, zum Beispiel wenn ein Mitschüler bedrängt werde, glaubt Beilke. Wichtig sei, dass die Situation nicht eskaliere. Im Notfall solle man einen Erwachsene rufen.

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