Konzert lässt keine Wünsche offen

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Zum mittlerweile 16. Mal lud die evangelische Stadtkirchengemeinde zum Gospelworkshop "Rosbach goes Gospel" ein, zu dem sich rund 90 Sängerinnen und Sänger anmeldeten. Statt der fünf bis sechs Wochen in den letzten Jahren, gab es diesmal unter der langjährigen Leitung von Pfarrer Gerrit Boomgaarden deutlich weniger Zeit. Und doch ergab sich ein Programm für ein Konzert, das keine Wünsche offen ließ.

Zum mittlerweile 16. Mal lud die evangelische Stadtkirchengemeinde zum Gospelworkshop "Rosbach goes Gospel" ein, zu dem sich rund 90 Sängerinnen und Sänger anmeldeten. Statt der fünf bis sechs Wochen in den letzten Jahren, gab es diesmal unter der langjährigen Leitung von Pfarrer Gerrit Boomgaarden deutlich weniger Zeit. Und doch ergab sich ein Programm für ein Konzert, das keine Wünsche offen ließ.

Mit dem fetzigen "Lift him up" und den von Christel Bayer gesungenen Strophen zog der Projektchor in die Kirche ein. Keiner der Besucher in der voll besetzten Kirche konnte sich dem Rhythmus entziehen, sodass von Anfang an alle einbezogen waren. Susanne Thaler und Christel Bayer interpretierten mit ihren Stimmen gekonnt die Strophen des Gospelklassikers "Jesus is the answer". Beim wunderschönen "Celebrate" sangen Ulrike Haberland und Anne Boomgaarden die Soli. Letztere überzeugte mit ihrer kraftvollen und ausdrucksstarken Stimme auch bei "I will lift up my hands" und zusammen mit ihrem Vater bei der gefühlvollen Ballade "Shine your light". Höhepunkt war einmal mehr die Gospelsängerin Maite Lobo-Gines, die die Zuhörer bei "This train" und "O happy day" von den Bänken riss.

Das Publikum sang, klatschte und tanzte mit. Doch auch das gemeinsame Singen kam nicht zu kurz. Zu dem gemeinsam gesungenen Lied "Amazing grace" erzählte Pfarrer i. R. Hartmut Völkner (Langgöns) die bewegende Geschichte der Entstehung des Textes und machte deutlich, wie wichtig heutzutage für jeden Menschen die Gnade ist. Hinter dem Chor stand wie in den letzten Jahren die Band mit Wolfgang Zerbin (Keyboard), Peter Neubauer (Bass) und Burkhard Mayer-Andersson (Schlagzeug). Die Technik lag In den bewährten Händen von Marcus Bayer. Das Chorlied "He is the light" besaß Ohrwurmcharakter und wurde deshalb auch bei den Zugaben noch einmal gesungen. "We shall overcome" und das Segenslied "Er hat seinen Engeln befohlen" beschlossen ein eindrucksvolles und begeisterndes Gospelkonzert.

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