So sieht die Wasserrückhaltung im Rosbacher Stadtwald aus, hier oberhalb der Sang.	FOTO: PM
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So sieht die Wasserrückhaltung im Rosbacher Stadtwald aus, hier oberhalb der Sang. FOTO: PM

Kleine Teiche, große Wirkung

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Rosbach (pm). Aufgrund der Hanglage von Ober-Rosbach sei die Wasserrückhaltung ein entscheidendes Thema, um Überschwemmungen zu verhindern und die Kanalisation zu entlasten, schreibt die SPD in einer Pressemitteilung. Entlang des Rosenkranzheckenweges seien nun sieben kleine Teiche angelegt worden, in denen sich bereits jetzt Niederschlagswasser angesammelt habe. Dieses versickere und diene der Grundwasseranreicherung im Bereich des Tiefbrunnens Johannishecke.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD in der Rosbacher Stadtverordnetenversammlung, Dr. Hans-Peter Rathjens, zeigt sich hocherfreut über diese Maßnahmen. »Mit den neuen Teichen wurden die vor mehreren Jahren vom damaligen Revierförster und heutigen Ersten Stadtrat Heinz Sill begonnenen Wasserrückhaltemaßnahmen sinnvoll fortgeführt.«, sagt Rathjens. »Mit der Schaffung zahlloser kleiner Rückhaltemaßnahmen, nach dem Prinzip der Schaffung von tausend Mulden, wird mit geringem finanziellen Aufwand ein großer Erfolg bei der Wasserrückhaltung erzielt.«

Neuer Lebensraum

Die Mulden dienten aber nicht nur dem Hochwasserschutz für die Ortslage und der Grundwasseranreicherung, sondern sie verbesserten auch die ökologische Qualität des Waldes. »Vor allem auf den Kahlflächen, die durch die Beseitigung borkenkäferbefallener Fichten entstanden sind, wirken sich derartige Aktivitäten positiv aus«, sagt Rathjens. »Sie erhöhen die Vielgestaltigkeit des Waldes und schaffen einen neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.«

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