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Der Wahlkampf wird in Rosbach überwiegend kontaktlos vonstatten gehen.

Keine Info-Stände und Haustürbesuche

  • David Heßler
    vonDavid Heßler
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Rosbach (hed/pm). In Rosbach wird es vor der Kommunalwahl am 14. März wohl keine Info-Stände der Parteien geben. Auch der klassische Haustürwahlkampf wird wegen der Pandemie ausgesetzt. Darauf haben sich zumindest vier Fraktionen im Stadtparlament verständigt.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung teilen die Wählergemeinschaften »Stimme RosbachRodheim«, die FWG, die Grünen und die SPD mit, sie würden bis zum Wahltag derartige Aktionen unterlassen. Mit dem Verzicht auf probate Mittel der Wahlwerbung wollen die Parteiverantwortlichen auch ein Zeichen in die Bürgerschaft senden. »Vermeiden Sie Kontakte, halten Sie Abstand, tragen Sie Masken, damit wir sobald als möglich wieder zu unbeschwerten Treffen zusammenkommen können«, heißt es in der Mitteilung.

Der Inzidenzwert im Wetteraukreis liege immer noch weit entfernt von dem angestrebten Wert von deutlich unter 50. »Über 400 Todesfälle gab es zu beklagen. Alleine in Rosbach haben sich bereits mehr als 300 Personen mit dem Virus angesteckt.« Wissenschaft und Politik seien sich einig, das wirksamste Mittel, die Menschen zu schützen und der Pandemie zu begegnen, sei die Vermeidung von Kontakten. »Natürlich kann es bei Interesse zu Einzelgesprächen auf der Straße kommen«, betonen die Initiatoren der vier Fraktionen. »Gesundheit ist wichtiger als Wahlkampf, ist das jetzt herrschende Motto über Parteigrenzen hinaus.«

Die Rosbacher CDU hat separat mitgeteilt, dass auch sie auf den klassischen Haustürwahlkampf und auf InfoStände verzichten werde. Um für die Bürger dennoch präsent zu sein, habe man einen eigenen Youtube-Kanal (»CDU Rosbach und Rodheim«) ins Leben gerufen.

Ob auch die FDP auf Straßenwahlkampf verzichtet, ist nicht bekannt.

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