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Gut 70 Hektar für Tiere und Insekten

  • vonred Redaktion
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Rosbach(pm). Der Feldhamster, das Rebhuhn und viele andere Feldtiere können sich auch dieses Jahr wieder auf die Rosbacher Jagdpächter und Landwirte verlassen. Die heimischen Landwirte lassen auf einer Fläche von 51 Hektar - dies entspricht mehr als 71 Fußballfeldern - auch dieses Jahr wieder viele Getreidestreifen nach der Ernte stehen.

Schon seit vielen Jahren engagieren sich die Rosbacher Landwirte rund um Ober- und Nieder Rosbach für diese Tierarten. Für sie bleiben die sogenannte Hamsterstreifen stehen, damit die Körner in den nächsten Wochen als Nahrungsquelle dienen. Darüberhinaus können darin viele Feldbewohner einen Rückzugsort finden. Einen Lebensraum und passende Nahrung finden Insekten, verschiedene Vogelarten wie etwa die Feldlerche und Feldhasen darüber hinaus auch in den Blühflächen an den Feldern.

Diese seien auf einer Fläche von über 15 Hektar von den Jägern aus den Feldrevieren Ober- und Nieder Rosbach zusammen mit den örtlichen Landwirten angelegt worden, berichtet Jagdpächter Heiko Blecher. Angelegt worden seien etwa reine Bienenweiden, spezielle Wildackermischungen und Blühmischungen für Feld und Flur.

Um diese Flächen zu schützen, bitten Jäger und Landwirte Spaziergänger darum, diese nicht zu betreten, die Hunde in diesem Bereich anzuleinen und keine Blumen für die Dekoration der heimischen vier Wände zu pflücken. Stattdessen empfehlen sie, vom Wegrand aus zu beobachten, wie viel Leben in den Flächen herrscht.

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