Gute-Kita-Gesetz: Rosbach zieht Umsetzung vor

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Rosbach(pm). Die Stadtverordneten waren sich einig: Mit der Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes soll bereits in diesem Jahr begonnen werden. Für Rosbach bedeutet das Gesetz, dass je drei zusätzliche Stellen im Leitungs- und Erzieherbereich bis zum 31. Juli 2022 besetzt werden müssen. Die Stadt will nun schnellstmöglich Erzieher einstellen. Dabei sollen die schon jetzt freiwillig vorgehaltenen Zusatzzeiten beibehalten werden.

Im Mittelpunkt des Gesetzes der schwarz-grünen Landesregierung stehen unter anderem die Erhöhung des Mindestpersonalbedarfs für Ausfallzeiten (etwa wegen Krankheit) von 15 auf 22 Prozent , eine gesetzlich vorgegebene Leitungsfreistellung von 20 Prozent des Mindestpersonalbedarfs (maximal jedoch 1,5 Stellen) sowie die Erhöhung der Fördermittel. Durch die Stellenanhebung entstehen in Rosbach zusätzliche Kosten von rund 360 000 Euro jährlich, die das Land komplett bezuschusst. Zuvor hatte die Stadt bereits Leitungen auf freiwilliger Basis freigestellt.

Gerade in der aktuellen Lage sei eine derartige Mittelbereitstellung durch die Gremien nicht selbstverständlich, lobt Bürgermeister Steffen Maar das Stadtparlament.

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