Großes Kino zum Abschied

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Persönlich-versöhnlich ging es zu beim großen Abschiedskino von Thomas Alber. Gäste aus Politik und Sport, aus Kirchen und Vereinen, aus der Verwaltung sowie gute Freunde hatte der scheidende Bürgermeister in die Adolf-Reichwein-Halle eingeladen. Im Foyer war ein roter Teppich ausgerollt – für Landrat Jan Weckler, die drei letzten von Albers Amtsvorgängern sowie ehemalige Amtskollegen und seinen Nachfolger Steffen Maar (und alle anderen Gäste). Auch Sabine Reichwein, Tochter von Adolf Reichwein, war gekommen und dankte für die Wiederbelebung der Beziehungen zwischen Rosbach und ihrer Familie. Mit dabei war auch Frithjof Buhr vom Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder in Gießen. Statt Geschenken hatte Alber um eine Spende für diesen Verein gebeten. So kamen bislang über 2500 Euro zusammen.

Persönlich-versöhnlich ging es zu beim großen Abschiedskino von Thomas Alber. Gäste aus Politik und Sport, aus Kirchen und Vereinen, aus der Verwaltung sowie gute Freunde hatte der scheidende Bürgermeister in die Adolf-Reichwein-Halle eingeladen. Im Foyer war ein roter Teppich ausgerollt – für Landrat Jan Weckler, die drei letzten von Albers Amtsvorgängern sowie ehemalige Amtskollegen und seinen Nachfolger Steffen Maar (und alle anderen Gäste). Auch Sabine Reichwein, Tochter von Adolf Reichwein, war gekommen und dankte für die Wiederbelebung der Beziehungen zwischen Rosbach und ihrer Familie. Mit dabei war auch Frithjof Buhr vom Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder in Gießen. Statt Geschenken hatte Alber um eine Spende für diesen Verein gebeten. So kamen bislang über 2500 Euro zusammen.

Regisseur mit vielfältigen Ideen

Popcorn-Duft wehte durch den Saal, als Alber unter dem Titel "Und jetzt ist gut!" eine fast einstündige Dia-Show mit eingeblendeten Video- und Comic-Clips ablaufen ließ. Regie: Thomas Alber, Aufnahmetechnik: Axel Räder, Tontechnik: Guido Martin. Als Regisseur mit vielfältigen Ideen, wenn es um die Entwicklung von Rosbach ging, war Alber in den vergangenen sechs Jahren vielen Bürgern wohlbekannt. Als Filmregisseur trat er neu in Erscheinung, aber er bewies wieder einmal ein inzwischen bekanntes Talent: immer für eine Überraschung gut zu sein.

Für Moderator Steffen Fritzel war es eine Freude, auch die Mitglieder des Rock’n’Roll-Clubs "Lollypops" ins umfangreiche Programm einbinden zu dürfen, und Norbert und Christina Schön vom Bauernmarkt waren nicht nur mit einer Waffel, sondern auch mit einem "Alber-Taler" gekommen.

Laudator und Erster Stadtrat Heinz Sill verstand es, in seiner Rede Kernpunkte von Albers Amtszeit anzusprechen, ohne die bisweilen im Parlament zu spürende Schärfe der vergangenen Jahre zu deutlich durchklingen zu lassen. "Ich habe mich bei deinen Worten gut wiedergefunden", lobte Alber.

Ein Schuldenberg bei Amtsübernahme, die Umsetzung geeigneter Pläne fürs Neubaugebiet "Sang", längst überfällige Straßensanierungen und die Frage, was mit verschiedenen, in die Jahre gekommenen städtischen Immobilien passieren soll, waren eine nicht unbedeutende Hypothek. Kritisch war man in Rosbach auch gegenüber der seit 2013 festzustellenden hohen Personalfluktuation im Rathaus gewesen. Erfolge wie die Wiederbelebung von Blütenfest und Städtepartnerschaften sowie die Integration von Flüchtlingen traten da eher in den Hintergrund. "Die vergangenen sechs Jahre mit Ihnen waren sehr abwechslungsreich", meinte Stadtverordnetenvorsteherin Regina Karehnke.

Bei einer wahrhaft filmreichen Veranstaltung genoss man den Abend in entspannter Atmosphäre und ließ ihn sich am Ende sogar noch versüßen: Eine Riesentorte, gestaltet in Form eines Film-Vorführstudios, wurde hereingefahren. Alber griff zum (Torten-)Messer und machten seinen letzten Schnitt als Bürgermeister der Stadt Rosbach.

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