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Vor Ort machten sich die FDP ein Bild über die potenzielle Hochwassersituation am Riedgraben.

Große Sorge bei Starkregen

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Rosbach (pm). Anwohner am Rodheimer Riedgraben, deren Keller bereits bei Starkregen mit hohen Schäden ausgepumpt werden mussten, sind erneut in Sorge, berichtet die Rosbacher FDP in einer Presemitteilung.

»Der Bachlauf ist mittlerweile weitgehend zugewachsen, Müll wurde hier illegal entsorgt, und vor Rohren unter Brücken verringern Erde und Schutt den Wasserdurchlauf.« Mit der Bitte um Unterstützung sprachen sie daher Laura Anker, FDP-Mitglied im Rodheimer Ortsbeirat, an.

Selbst in dem Gebiet wohnend, stimmt sie zu: »Es darf nicht sein, vor drohenden Gefahren die Augen zu schließen. Größere städtische Aufmerksamkeit und vorausschauendes Handeln sind angesagt.« Bei einem Ortstermin regte zudem FDP-Fraktionsvorsitzender Hans-Otto Jacobi an, den dringenden Handlungsbedarf im Magistrat kurzfristig zum Thema zu machen.

Regelmäßige Bachschauen

»Die Stadt Rosbach investiert viel in das Thema Hochwasserschutz. Zurzeit werden die Generalentwässerungspläne erneuert. In den vergangenen Jahren - bereits vor der diesjährige Jahrhundertkatastrophe - wurde die umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahme in der Hub umgesetzt, mehrere Flutmulden und weiterer Retentionsraum wurden geschaffen«, erklärt die Stadtverwaltung dazu. Grundsätzlich würden Gewässerläufe regelmäßig in Bachschauen mit verschiedenen Behörden und Verbänden abgelaufen.

Außerdem würden Gräben - auch der Riedgraben - regelmäßig gepflegt, heißt es in einer Mitteilung. »Jedoch sind wir auch an den gesetzlichen Rahmen gebunden, sodass unter anderem während der Brut- und Setzzeit keine größeren Eingriffe möglich sind. Bei Gefahr in Verzug handeln wir natürlich sofort.«

Hinweise zu Gegenständen im Wasserdurchlauf können jederzeit an die Verwaltung, zum Beispiel über den Mängelmelder, geschickt werden.

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