"Gleichmäßige Entwicklung"

  • vonred Redaktion
    schließen

Rosbach(pm). Die CDU plädiert in einer Pressemitteilung dafür, auf eine gleichmäßige Entwicklung in allen Stadtteilen zu achten. Fraktionsvorsitzende Jörg Egerter nennt die geplante Sanierung der Sporthalle im Haingraben oder des Rodheimer Freibades als "gute Beispiele" dafür, wie man die Entwicklung der Stadt mit Augenmaß vorantreiben und dabei auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen achten könne. Ein entsprechender Entschließungsantrag der CDU aus dem Jahr 2017, der darauf zielte, ein Umdenken in der Rosbacher Politik herbeizuführen, trage Früchte, so Egerter.

Allerdings hätten sich die Stadtverordneten mit Annahme dieses Antrags auch dafür ausgesprochen, zunächst die erforderliche Infrastruktur für das Wachstum der Stadt weiterzuentwickeln und bestehende Defizite anzugehen, bevor diese durch weitere Baugebiete zusätzlich belastet würden. Egerter: "Wer jetzt den Bau einer neuen Kita in den Obergärten fordert und damit die schnelle Realisierung des Baugebietes Obergärten II forciert, verschärft die Verkehrsprobleme in Ober- und Nieder-Rosbach." Die Autobahnanbindung sei im Berufsverkehr schon jetzt überlastet. "Diese Situation wollen wir nach der Realisierung der Sang nicht noch mit einem weiteren Baugebiet verschärfen." Auch die Platzsituation an der Kapersburgschule, wo Kinder in Containern unterrichtet werden müssten, und die der Sportstätten sei zu berücksichtigen. "In Rodheim gibt es dagegen aus unserer Sicht Kapazitäten und Bedarf für ein neues Baugebiet." Die CDU habe daher im vergangenen Jahr den Antrag gestellt, dort ein neues Baugebiet inklusive ausreichender Kinderbetreuungskapazitäten auszuweisen, erinnert Egerter. "Dieser Antrag fand eine breite Mehrheit."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare