Die SPD-Vertreter besuchen mit Bürgermeister Steffen Maar (2. v. r) und Bauamtsleiterin Föh-Warzecha (r.) die Kläranlage.
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Die SPD-Vertreter besuchen mit Bürgermeister Steffen Maar (2. v. r) und Bauamtsleiterin Föh-Warzecha (r.) die Kläranlage.

Fotovoltaikanlage für die Kläranlage

  • vonred Redaktion
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Rosbach(pm). Die lokale Energiewende sei seit Längerem ein wichtiges Thema der SPD Rosbach/Rodheim, teilt die Partei mit. Bei einem Besuch der Rosbacher Kläranlage stellten Bürgermeister Steffen Maar und Bauamtsleiterin Anja Föh-Warzecha den Sozialdemokraten und dem Vorsitzenden der Mittelhessischen Energiegenossenschaft (MIEG), Achim Parbel, die Möglichkeiten zu einer konkreten und dabei lohnenden Umsetzung von Projekten vor Ort vor. Eine auf dem Dach der Kläranlage installierte Fotovoltaikanlage mit circa 30 Kilowatt Peak könnte hier die ununterbrochen laufenden Pumpen mit Ökostrom versorgen.

Erweiterung bereits angedacht

In einem länger zurückliegenden Gespräch hatten Maar und die SPD-Vorsitzende Ellen Dietz gemeinsam mit Parbel bereits über mögliche neue Fotovoltaikstandorte in Rosbach und Rodheim gesprochen. Dabei wurde auch über eine Anlage auf den Dächern der Kläranlage diskutiert. Beim Besuch vor Ort stellte Maar nun klar, dass sich deren Realisierung schon nach sechs Jahren rechne; der Bau der Anlage sei daher bereits für dieses Jahr geplant. Nach den Worten des Bürgermeisters werde zudem über eine Erweiterung der Stromerzeugung auf den umliegenden Flächen nachgedacht, teilen die Sozialdemokraten mit.

"Die Fotovoltaikanlage auf der Kläranlage ist ein guter Schritt zu nachhaltiger Energieerzeugung", findet Ellen Dietz. Jede Kilowattstunde erzeugter Sonnenstrom werde sofort vor Ort verbraucht und benötige damit keine aufwendige Netzleistung.

Die SPD werde zudem gerne auf ein Angebot von Bauamtsleiterin Föh-Warzecha eingehen, die moderne Kläranlage zu einer wärmeren Jahreszeit zu besuchen. FOTO: PM

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