Das Foto der ersten Mannschaft des FCO stammt aus den späten 50er Jahren. Zu sehen sind (hinten, v. l.): Walter Schäfer, Willi Kratz, Willi Hildebrand, Herbert Scherer, Leo Kleiner, Horst Müller, Karl und Heinrich Franz, (vorne, v. l.) Hermann Zimmermann, Helmut Mucher und Heinz Kratz.		FOTO: PV
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Das Foto der ersten Mannschaft des FCO stammt aus den späten 50er Jahren. Zu sehen sind (hinten, v. l.): Walter Schäfer, Willi Kratz, Willi Hildebrand, Herbert Scherer, Leo Kleiner, Horst Müller, Karl und Heinrich Franz, (vorne, v. l.) Hermann Zimmermann, Helmut Mucher und Heinz Kratz. FOTO: PV

Ein Fest zum Fußballjubiläum

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Rosbach (pm). Am 12. März 1914 wurde der Sportverein Viktoria 1914 Ober-Rosbach gegründet. Viele Jahre später, im Oktober 1945, bat der 1. Vorstandskandidat Karl Glock mit Schreiben an die Militärregierung um die Erlaubnis zur Gründung einer Kulturgemeinschaft. Am 8. November 1945 wurde in der Gastwirtschaft August Welker die Sport- und Kulturgemeinschaft SKG 1945 Ober-Rosbach gegründet. Zur Jahreshauptversammlung 1948 wurden die Anträge der Turner und Sänger auf Selbstständigkeit und Abtrennung von der SKG von der Mehrheit der Mitglieder angenommen. Die SKG Ober-Rosbach bestand fortan nur noch aus einer Fußballabteilung. 1. Vorsitzender wurde Dr. Eugen Schmidt. 1949 erfolgte der Abstieg in die A-Klasse Friedberg. In der Generalversammlung vom März 1953 trat Schmidt zurück, Jakob Kopp wurde die Leitung des Vereins übertragen, der aber nur ein Jahr im Amt war. Von 1954 bis 1959 leitete wieder Dr. Schmidt die Geschicke des Vereins.

Ebenfalls wurde in der Generalversammlung 1953 beschlossen, ab sofort den Namen FC 1945 Ober-Rosbach v.d.H. zu führen.

Die 1960iger waren geprägt von Anstrengungen zum Aufstieg in die A-Klasse. 1963 wurde ein Entscheidungsspiel unter Spielertrainer Klaus Wenzel gegen Ilbenstadt in der Verlängerung mit 1:3 verloren. In der Saison 1967/68 gelang der ersehnte Aufstieg in die A-Klasse unter Josef Bischof.

Karl-Heinz See wurde 1. Vorsitzender. 1970 feierte der FCO sein 25-jähriges Jubiläum im Saalbau Welker. 1972 wurde der Sportplatz Eisenkrain eingeweiht. 1975 übernahm Eugen Schäfer den Vorsitz von See, und als Trainer wurde Josef Cherlik Nachfolger von Rolf Hübschmann. Mit Trainer Norbert Friedrich erfolgte nach der Saison 1979/80 der Abstieg in die B-Klasse, um in der Saison 1980/81 wieder aufzusteigen. Josef Bischof übernahm den Vorsitz von Schäfer. 1980 wurde der Hartplatz (mit Flutlicht) eingeweiht. In der Saison 1981/82 und 82/83 spielte man unter Norbert Friedrich in der A-Klasse Friedberg/Hochtaunus, um 1983 erneut in die B-Klasse zu verschwinden. Josef Bischof trat zurück. Trainer Friedrich wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Bau des Vereinsheims

Karl-Heinz Eckhardt wurde 1985 1. Vorsitzender, Emil Flohr wurde erneut Trainer, und die 1. und 2. Mannschaft wurden souverän Meister.

Für Emil Flohr folgte in der Saison 1987/88 Günther Becker. In den Runden 88/89 und 89/90 war der Trainer Uwe Günter und man nahm erfolglos 1990 als 2. an einer Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse teil.

Ex-Profi Bernd Kammer (1990/91) wurde in der Winterpause der Saison 1991/92 von Wolfgang Nebel abgelöst. Nach der Saison 1992/93 unter Wolfgang Nebel war der FC in die neu gegründete A-Klasse abgestiegen und Finkernagel übernahm für die Saison 1993/94 das Traineramt. In diese Zeit fällt auch der Bau des Vereinsheim, wobei hier besonders der Einsatz von Hugo Weber zu erwähnen ist. Mit Spielertrainer Torsten Brennemann (1994/95 und 95/96) erfolgte der zweifache Aufstieg von der A-Klasse bis in die Bezirksoberliga. 1995 feierte der FCO sein 50-jähriges Bestehen. In der Saison 1996/97 und 97/98 wurde der FCO von Wolfgang Bauschmann trainiert. Mit Trainer Johannes Hoffart ging man in die Saison 1999/2000 und wurde 2000 Hallenkreismeister. Die Saison 2000/2001 wurde schwierig und nach dem 0:7 in Reichelsheim trat Hoffard zurück. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga Friedberg trainierten die Spieler Alex Zimmermann und Kai Linnenbaum das Team in der Saison 2001/2002. Ihnen folgte Wilfried Fritsch.

Die Jugendfußballschule als eigenständiger Verein im FCO wurde gegründet und veranstaltet seit 2004 jährlich ein Camp.

Aufstieg in die Verbandsliga

Nach 15 Jahren Aufbauarbeit nehmen heute 13 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Im Herbst 2004 kam Milan Anicic. Horst Kopp wurde 2005 1.Vorsitzender. Karl-Heinz Eckhardt wurde nach 20 Jahren als 1. Vorsitzende zum Ehrenvorsitzenden und -mitglied ernannt. In Eigenhilfe wurde eine neue Flutlichtanlage auf dem Platz gebaut. In der Saison 2006/2007 wurde der FCO souverän Meister der Bezirksliga Friedberg. Als Bauherr weihte der FCO im Mai 2011 seinen Kunstrasenplatz ein. In der Saison 2010/2011 wurde der FCO unter Spielertrainer Michael Anicic mit 13 Punkte Vorsprung souverän Meister der Gruppenliga Frankfurt West und stieg in die Verbandsliga auf. In der Mitgliederversammlung 2011 wurde Christoph Käding 1. Vorsitzender. Nach nur einem Jahr stieg die Mannschaft 2012 aus der Verbandsliga Süd ab. Torsten Brennemann wurde zum zweiten Trainer zur Saison 2012/2013. Trotz guter Leistungen stieg die Mannschaft in die Kreisoberliga ab.

Kurz vor Rundenbeginn 2013/2014 erklärte Torsten Brennemann seinen Rückzug. Trainer wurde Mustafa Koc. Es wurde ein Mittelfeldplatz erreicht. Ab der Saison 2015/2016 trainierte Jens Linde den FCO. Trotz guter Platzierungen in den folgenden Spielzeiten stellte Jens Linde sein Amt 2018 zur Verfügung. Jens Paetzold ist seither Trainer.

Die sportlichen Ziele sind in einem Verein immer nach vorne gerichtet. So strebt auch der FCO die Überleitung der erfolgreichen Jugendarbeit in den Seniorenspielbetrieb an.

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