FDP: Viel Zuspruch für Urnenwand auf dem Friedhof

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Rosbach (pm). »Einen Rückhalt von mehr als 500 Unterstützern für die selbstbestimmte Bestattung in einer Urnenwand auf dem Friedhof in Rodheim wollen Interessenten an dieser Bestattungsform und grundsätzliche Befürworter dieses Wunsches bereits nach drei Wochen ihrer Unterschriftenaktion sichergestellt haben«, schreiben die Rosbacher Liberalen in einer Pressemitteilung.

In den ersten zehn Tagen sei das Zwischenziel von 300 Unterschriften erreicht worden. Außer bei weiteren Hausbesuchen solle auch am Samstag neben dem Bürgermarkt auf dem Rodheimer Marktplatz für weitere Unterstützungen geworben werden, so die FDP. Gespräche mit den Fraktionen im Stadtparlament sowie den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden sollen nach den Herbstferien geführt werden.

Nachdem ein Antrag der FDP-Fraktion für die Vorlage umfassender Informationen durch die Stadt zum Bestatten in einer Urnenwand oder in einem Urnenrondell mehrheitlich abgelehnt worden sei und auch die empfohlene öffentliche Erörterung auf Ebene der Stadtteile nicht in allen Ortsbeiräten stattgefunden habe, sei ein offener Austausch von Standpunkten dennoch sinnvoll. Als erfreuliches Zeichen einer Klarstellung werte man die Information aus der Burgkirchengemeinde in Nieder-Rosbach, dass das Bestatten in einer Urnenwand nicht grundsätzlich abgelehnt werde. In Gesprächen solle jedoch vorrangig für eine Erdbestattung in einem Todesfall geworben werden, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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