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Neues Führungsteam bei der Eintracht Rodheim (es fehlen: Albrecht Deissner und Axel Pfadenhauer).

Erster Auftritt nach Corona-Pause

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Rosbach (pm). »Corona« ist wohl das häufigste Wort gewesen, das Eintracht-Vorsitzender Sebastian Räuber bei der Moderation der Mitgliederversammlung des Gesangvereins im großen Saal des Rodheimer Bürgerhauses gebrauchte. Und das Pandemie-Geschehen war auch Hauptthema seines Geschäftsberichtes zum abgelaufenen Jahr. So mussten alle Termine wie das Frühjahrs- und Weihnachtskonzert und das beliebte Straßenfest im Park abgesagt werden.

Bei seinem Vorstandsteam und den beiden Dirigenten bedankte er sich besonders. Sie hätten trotz der widrigen Bedingungen den Chorbetrieb am Leben erhalten.

Dirigent Björn Nolting berichtete, dass Online-Chorproben und Übungen im Freien sowie in einer Lagerhalle der Familie Mutz über die Zeit geholfen haben, aber kein Ersatz für reguläre Präsenzproben in Innenräumen sein könnten. Man habe sich auf Repertoirepflege konzentriert und mit dem »Wellerman« auch ein neues Stück eingeübt. Mit dem Aufruf: »Es lebe die Musik«! beendete Nolting seine Ausführungen. Die stellvertretende Vorsitzende Jutta Müller verlas an Stelle der abwesenden Kinderchorbetreuerin des Karola Pfadenhauer deren Bericht. Auch bei den »Goldkehlchen« konnte nur eingeschränkt geprobt werden, und das mit geringerer Beteiligung. Schriftführer Andreas Schröder präsentierte in einem Kurzdurchlauf das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung. Für die Revisoren berichtete Heidrun Sauerbier von der Kassenprüfung und bescheinigte Elke Schröder eine einwandfreie Buchführung. Die Jahresabrechnung schloss, trotz Corona, noch mit einem positiven Ergebnis ab. Zu Rechnungsprüfern für die nächste Mitgliederversammlung wurden Norbert Baum, Angelika Beuck und Heidrun Sauerbier gewählt.

Nach der Entlastung des alten Vorstandes wählte die Versammlung unter der Leitung von Rainer Schaub ein neues Gremium, das sich wie folgt zusammensetzt: Geschäftsführung: Sebastian Räuber (Vorsitzender), Jutta Müller (stellvertretende Vorsitzende), Andreas Schröder (Schriftführer) und Elke Schröder (Kassenwartin).

Der Beirat besteht aus acht Personen: Eva Morgenstern, Ingeborg Fischer-Tresp, Bodo Herp, Hans-Helmut Schmorde, Axel Pfadenhauer und Axel Winkler sowie die beiden Neuen Albrecht Deissner und Anja Thomas. Sie ersetzen Dr. Karsten Brunk und Heinz Jahr, die feierlich verabschiedet wurden.

Liedvorträge zu Ehren der Jubilare

Bei der Vorstellung der zu ehrenden Jubilarinnen und Jubilare bedauerte Vorsitzender Sebastian Räuber, dass Hans-Albert Bausum, der für stolze 60 Jahre Sängertätigkeit geehrt werden sollte, leider im April verstorben ist. Jürgen Kröger, »der auch nach 50 Jahren in Rodheim seinen norddeutschen Akzent bis heute beibehalten hat«, ist seit einem halben Jahrhundert aktiver Sänger.

Axel Winkler, Uli Neubauer und Uwe Müller haben vor 40 Jahren als Jungsänger angefangen; von ihnen ist zurzeit nur noch Axel Winkler aktiv. Weiter wurden geehrt: Kurt Lempp für 50, Günter Lüders für 40, Marleen Goeritz, Valeska Himmelreich Johanna Wien und Sebastian Wolter für 25 Jahre, wobei die vier letztgenannten als »Goldkehlchen« im Verein angefangen haben. Die Versammlung endete mit zwei Liedvorträgen zu Ehren der Jubilare. »Das war der erste offizielle Auftritt der Sängerinnen und Sänger nach eineinhalb Jahren Pandemiepause«, kommentierte Chorleiter Nolting.

In seinem Ausblick kündigte Vorsitzender Räuber folgende Termine an: Am 3. Oktober startet eine Sängerwanderung in der Rodheimer Gemarkung mit Abschluss im Bürgerhaus; am 10. Oktober findet die zentrale Ehrungsveranstaltung des Sängerkreises Friedberg statt, und im Dezember will man ein öffentliches Singen mit weihnachtlichen Liedern anbieten.

Ehrung für 50 Jahre Singen: Jürgen Kröger mit der stellvertretenden Vorsitzenden Jutta Müller.

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