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Beim Rundgang geht es zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen 2022 auch um das Wiederbewaldungskonzept.

Einige Bäume sollen gefällt werden

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Rosbach (pm). An einem Samstagvormittag hat kürzlich ein Rundgang durch den Stadtwald stattgefunden. Mit dabei waren Bürgermeister Steffen Maar, Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses und des Magistrats sowie weitere Stadtverordnete, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Begleitet wurde die Gruppe von Revierleiterin Eva-Maria Kirchler sowie vom zuständigen Bereichsleiter des Forstamtes Weilrod, Uwe Neun.

Zur Vorbereitung der Haushaltsplanberatungen für 2022 standen vor allem Themen wie das Wiederbewaldungskonzept auf der Agenda, um die durch Käferfraß kahlen Flächen wieder in einen Mischwald zu verwandeln. Des Weiteren wurde über die Trockenschäden an den Buchenaltbeständen sowie deren Folgen gesprochen. Dabei stellten die Teilnehmer der Begehung fest, dass bereits eine neue Waldgeneration heranwächst, sodass hier eine zusätzliche Aufforstung wohl nicht nötig ist.

Ein weiterer Punkt war das Thema Verkehrssicherungspflicht. Durch die vergangenen Trockenjahre seien einige Bäume so stark geschädigt, dass trockene Äste oder ganze Stammteile abbrechen könnten. Dies stelle vor allem entlang der Straßen und Waldwege eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer bzw. Waldbesucher dar. »Deshalb werden wir im Herbst und Winter viele dieser Bäume fällen müssen«, kündigte Maar an. Er wies die Bürger darauf hin, dass es in der nächsten Zeit vermehrt zu Behinderungen wegen etwaiger Baumfäll-Arbeiten kommen könne. Sie sollten auf Sperrungen achten und die Hauptwege nicht verlassen.

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