Debatte um Standplätze für Wohnmobile in Rodheim

  • vonEdelgard Halaczinsky
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Rosbach (sky). Der FWG-Antrag zur Einrichtung von fünf Wohnmobil-Standplätzen für Durchreisende in Rodheim ist im Parlament kontrovers diskutiert worden.

Nach Vorstellung der FWG soll ein solcher Platz nicht Rosbacher Bürgern, sondern Durchreisenden vorbehalten und somit auch ein touristisches Angebot sein. »Da muss man die Kostenbeteiligung für die Stadt bedenken«, meinte SPD-Fraktionschef Dr. Hans-Peter Rathjens. Sein Kollege aus der CDU, Jörg Egerter, sprach sich dafür aus, sich eher um eine private Initiative zu kümmern, die so etwas umsetzt. Den Gesichtspunkt der Abfall-Entsorgung brachte Peter Scholz (Grüne) ins Gespräch und warnte davor, das Pferd von hinten aufzuzäumen. »Wir brauchen erst mal ein touristisches Angebot und Radwege, und anderes ist vielleicht sogar wichtiger als ein solcher Stellplatz«, sagte er und bekam Zustimmung von der »STIMME«. Die FDP zog in Erwägung, die Plätze in Bahnhofsnähe einzurichten, damit die Gäste von hier aus mit dem Zug die Sehenswürdigkeiten der Wetterau entdecken könnten. Das fand Klaus Jacobi (»SALZ«) überhaupt nicht gut. »Das kostet uns Pendler-Parkplätze, die wir aber brauchen.«

Christian Lamping von der FWG wich schließlich von der Urpsrungsforderung ab, den Magistrat zu beauftragen, geeignete Voraussetzungen für die Einrichtung eines Standplatzes zu schaffen. Er war damit einverstanden, zunächst einen Prüf- und Kalkulationsauftrag zu erteilen. Dafür gab es eine zarte Mehrheit.

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