Christoph Käding steht auf Listenplatz 1 der "Stimme".
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Christoph Käding steht auf Listenplatz 1 der "Stimme".

Christoph Käding als Spitzenkandidat

  • vonred Redaktion
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Rosbach(hed/pm). Vor fünf Jahren trat die damals neugegründete "Stimme RosbachRodheim" erstmals zur Kommunalwahl an - und holte gleich 12,2 Prozent der Stimmen, was vier Sitze im Stadtparlament bedeutete. Nun hat die Wählergruppierung ihren Wahlvorschlag für die Kommunalwahl am 14. März 2021 eingereicht. Man trete mit einer "tollen Truppe" an, wie sie der Vorsitzende Dieter Kurth nannte.

Die Liste wird von Christoph Käding aus Nieder-Rosbach angeführt. Er hatte bei der Bürgermeister-Stichwahl zwar gegen Steffen Maar verloren, aber immerhin 45,7 Prozent der Stimmen geholt. Mit seiner Kandidatur mache er deutlich, "dass es ihm eine Herzensangelegenheit ist, Rosbach mit zu gestalten - nun in einer anderen Rolle", wie es in der Pressemitteilung heißt. Käding, der kurz nach der Wahlniederlage der "Stimme" beitrat, sei auch deswegen im vergangenen Jahr nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden beim FC Ober-Rosbach angetreten.

Auf Platz zwei kandidiert der Fraktionsvorsitzende Dieter Kurth, ein pensionierter Kriminalbeamter. Es folgt Norbert Schön, der seit 2016 für die "Stimme" im Magistrat sitzt. Hunderte von Rosbacher Kindern haben bei ihm das Schwimmen erlernt. Als Marktmeister des Bauernmarktes ist er zu einer Institution geworden. Auf Platz vier folgt Andreas Kunkel, Chemikant und seit fünf Jahren Stadtverordneter. Danach kommt mit Gerd Bourda aus Rodheim der Kassenwart der "Stimme". Er ist Angestellter im öffentlichen Dienst. Mit dem ehemaligen Gerichtsvollzieher Walter Horz aus Ober-Rosbach folgt ein weiterer Stadtverordneter. Nach Andrea Overhage, kaufmännische Angestellte aus Ober-Rosbach, steht Musiker Robby Hildmann auf der Liste.

Es folgen der 18-jährige Michel Werland, der gerade sein freiwilliges soziales Jahr absolviert, die Mentaltrainerin Sylvia Kurth-Frede, der Betriebswirt und Diplom-Musiklehrer Axel Räder, die Kauffrau Dorothee Kurth und der Geschäftsführer Steffen Schulz, der berufsbedingt für einen der vorderen Plätze nicht mehr zur Verfügung stehen könne. "Alles in allem ein ausgewogenes Angebot, bei dem alle Stadtteile repräsentiert sind und beruflich erfolgreiche durch lebenserfahrene Kandidatinnen und Kandidaten ergänzt werden", findet Dieter Kurth.

Erstmals tritt die STIMME auch für die Ortsbeiräte an. Für Ober-Rosbach kandidieren Walter Horz, Christine Pyper und Robby Hildmann. Für Rodheim stellen sich Thomas Sinn, Gerd Bourda und Andreas Kunkel zur Wahl.

Man wünsche sich schon heute eine hohe Wahlbeteiligung. "Demokratie lebt vom Mitmachen und nicht vom Fernbleiben und anschließendem Nörgeln", betont Spitzenkandidat Käding. FOTO: PM

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