Chorgesang im Wandel der Zeit

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In Rosbach hat man sich schon immer als ideenreich erwiesen, wenn es darum ging, sich dem Wandel der Zeit anzupassen. Jüngstes Beispiel war das 45. Frühlingskonzert des Männergesangvereins Germania am Dienstag in der Adolf-Reichwein-Halle. Angesichts schwindender Mitgliederzahlen hatte der Vereinsvorsitzende Thomas Schmidt auch diesmal wieder den Posaunenchor unter Leitung von Hilmar Koch mit ins Boot geholt, und als Stargast brillierte Mundharmonikaspieler René Giessen, der schon auf vielen Bühnen dieser Welt unterwegs gewesen ist. Giessens Verbundenheit zu den Rosbacher Germanen zeigt sich nicht zuletzt in der Tatsache, dass er Ehrenmitglied im Verein ist. Den Konzertabend nutzte er dazu, unter anderem die berühmte Titelmelodie des Westernfilms "Spiel mir das Lied vom Tod" zum Besten zu geben.

In Rosbach hat man sich schon immer als ideenreich erwiesen, wenn es darum ging, sich dem Wandel der Zeit anzupassen. Jüngstes Beispiel war das 45. Frühlingskonzert des Männergesangvereins Germania am Dienstag in der Adolf-Reichwein-Halle. Angesichts schwindender Mitgliederzahlen hatte der Vereinsvorsitzende Thomas Schmidt auch diesmal wieder den Posaunenchor unter Leitung von Hilmar Koch mit ins Boot geholt, und als Stargast brillierte Mundharmonikaspieler René Giessen, der schon auf vielen Bühnen dieser Welt unterwegs gewesen ist. Giessens Verbundenheit zu den Rosbacher Germanen zeigt sich nicht zuletzt in der Tatsache, dass er Ehrenmitglied im Verein ist. Den Konzertabend nutzte er dazu, unter anderem die berühmte Titelmelodie des Westernfilms "Spiel mir das Lied vom Tod" zum Besten zu geben.

Unter den Gästen durfte Schmidt den Ersten Stadtrat Heinz Sill begrüßen sowie Blütenkönigin Franziska I., die nach ihrer Krönung am vergangenen Wochenende einen ihrer ersten Auftritte absolvierte. Auch Bettina Winkel, Vorsitzende des Sängerkreises Friedberg-Wetterau, war zusammen mit anderen Vertretern des Kreises zugegen. Norbert Abel, der die Germania 40 Jahre als Vorgänger von Chorleiter Ekkehard Voigt geführt hatte, zählte ebenfalls zu den Gästen, die den abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend genossen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Theo Rodemerk, der kurzweilig und humorvoll durch den Abend führte.

Werner Röhrig 65 Jahre Mitglied

Unverkennbar war, dass Chorleiter und Sänger im fünften Jahr des Zusammenwirkens zu einer wohltuenden Harmonie gefunden haben, die sich sowohl im präzisen Ausdruck als auch in der Sangesfreude äußerte. Solist Rainer Appel setzte die "Waldandacht" von Franz Abt einfühlsam in Szene, und bei Liedern wie "Tage wir diese" (Andreas von Holst) oder "Mull of Kintyre" (Paul McCartney) war im Arrangement die Handschrift von Chorleiter Voigt deutlich zu erkennen. Letzteres wurde von Theo Rodemerk an der Mundharmonika stimmungsvoll ergänzt.

Gute Nachrichten kamen vom Posaunenchor, der unter anderem mit "Leningrad" (Billy Joel), "Braveheart" (James Horner) oder "In Dreams" (Howard Shore) absolut überzeugte: Vier junge Leute im Alter zwischen 14 und 17 Jahren haben kürzlich die Chorleiterprüfung bestanden, und auch der Bläsernachwuchs (Nele Kalbhenn, Louise Koch, Julius von Cube und Hubertus von Arnsberg) bewies sein Können in einem kleinen Extra-Auftritt. Junge Solisten bereicherten zudem das Konzert, das zweifelsohne als gelungen bezeichnet werden konnte.

Zu den erfreulichen Aufgaben für den Germania-Vorsitzenden Thomas Schmidt zählte die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder. Rainer Appel, Dr. Horst Gebhard und Bernd Kuhl sind schon seit 25 Jahren dabei. Weitere Ehrungen nahmen Eduard Paduch (40 Jahre), Michael Fischer (50 Jahre) und Werner Röhrig (65 Jahre) entgegen.

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