CDU kontert SPD: Wichtig für ÖPNV

  • David Heßler
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Rosbach (hed/pm). Würde die Stadt nun doch - wie von der CDU gefordert - als Partnerkommune in das Programm »Großer Frankfurter Bogen« der schwarz-grünen Landesregierung aufgenommen, könnten künftig dicht besiedelte Baugebiete die Folge sein, befürchtet die SPD ( die WZ berichtete ). CDU-Fraktionschef Jörg Egerter hält dagegen: Die Initiative zum »Großen Frankfurter Bogen« sei zunächst ohne Wirkung für Rosbach und Rodheim.

Denn teilnehmen könne die Stadt nur, wenn man von Rosbach mit dem Zug in 30 Minuten den Frankfurter Hauptbahnhof erreicht - oder wenn die Beitrittsregularien geändert werden, was sich die Rosbacher Union wünscht. Erst dann gebe es die Aussicht auf Fördergelder, beispielsweise auch für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die CDU setze sich daher für eine bessere Nahverkehrsanbindung ein, auch wenn dies nicht von heute auf morgen zu realisieren sei.

Die Notwendigkeit, im kommenden Jahrzehnt weiteren Wohnraum zu schaffen, habe auch die CDU erkannt. Nur müsse das Wachstum dafür besser dosiert erfolgen. Mit Blick auf das mögliche Baugebiet Obergärten II setze man zunächst auf einen Ausbau der Infrastruktur und das Einleben der neuen Bürger.

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